Erlensee

Zu kalt: Erlenseer Wasserbüffelherde zurück im Winterquartier

Gar nicht so einfach: Vereinte Kräfte waren nötig, um die Wasserbüffel in den Hänger für den Transport zu bugsieren. Fotos: PM

Erlensee. Eine ganze Herde schwergewichtiger Wasserbüffel einzufangen und in einen Hänger zu bugsieren, ist gar nicht so einfach. Das zeigte sich beim Abtrieb der Tiere am Wochenende auf den Weideswiesen. Eine gute Stunde benötigte Züchter Veit Leinberger, um 19 Tiere in die zwei Transporthänger zu laden.

Jetzt sind sie wieder zurück in ihrem Winterquartier im Vogelsberg. Zu dritt kam das Ehepaar Leinberger samt Mitarbeiter mit dem Traktor und einem Geländewagen aus dem Vogelsberg. Einige Spaziergänger verfolgten neugierig den Ablauf der Aktion. Veit Leinberger bat die Besucher möglichst außer Sichtweite zu gehen, weil die Tiere sonst schnell verstört seien und wieder davonliefen. Deshalb wird der Abtrieb, anders als der Auftrieb im Frühjahr, auch nicht an die “große Glocke gehängt”.

Zäune und Seile weisen den Weg in den Hänger

Als beide Hänger an der Öffnung zur Wiese geparkt waren, wurden Zäune gestellt und Seile auf der Wiese gespannt, um so den Tieren mögliche Fluchtwege zu versperren. Wie geplant lief die ganze Herde dann in die gewünschte Richtung zum Hänger. „Tief und wackeln“, hieß dann das Kommando für die Helfer vor Hang am Eingangsloch, damit die Tiere im Verbund blieben.

Die eine oder andere Kuh hatte aber keine Lust auf eine Autofahrt und schlüpfte dann doch durch das Seil unten durch, so dass im ersten Anlauf erst mal zwei Kälbchen und sieben weitere Tiere in den Hänger stiegen. Zuchtbulle 007 war auch dabei, zwei von fünf kleineren Kälbchen wurden in den Hänger gebracht. Zwei weitere Versuche brauchte es, um mit der gleichen Methode 19 Tiere in den Hänger zu treiben. how

Quelle: Hanauer Anzeiger

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