Klaus Hirchenhein zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt

Neuer Seniorenbeirat nimmt seine Arbeit auf

Der neue Seniorenbeirat: Werner Hercher, Margret Reinhold, Dr. Günter Buckow, erste stellvertretende Vorsitzende Marion Walter, Elvira Horst, Vorsitzender Klaus Hirchenhein und seine zweite Stellvertreterin Inge Janotte (von links).
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Der neue Seniorenbeirat: Werner Hercher, Margret Reinhold, Dr. Günter Buckow, erste stellvertretende Vorsitzende Marion Walter, Elvira Horst, Vorsitzender Klaus Hirchenhein und seine zweite Stellvertreterin Inge Janotte (von links).

Der neue Vorsitzende des kürzlich gewählten Seniorenbeirats heißt Klaus Hirchenhein. Er ist kein Unbekannter in der Stadt, ist er doch vielfältig ehrenamtlich aktiv. Der 61-Jährige interessiert sich schon seit längerem für die Arbeit des Seniorenbeirats. „Seit 2018 bin ich als Zuhörer zu den Sitzungen des Beirats gegangen“, erzählt er. Als die Wahl nun anstand und er mittlerweile über 60 Jahre alt war und für den Seniorenbeirat kandidieren konnte, hat er nicht lange überlegt.

Erlensee – Sieben neue Mitglieder hat der Beirat, neben Hirchenhein wurden Marion Walter und Inge Janotte als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Die weiteren Mitglieder sind Margret Reinhold, Werner Hercher, Elvira Horst und Dr. Günther Buckow. Zur konstituierenden Sitzung Anfang Juli kamen neben Bürgermeister Stefan Erb auch einige Magistratsmitglieder und Stadtverordnete, Erste Stadträtin Birgit Behr und Stadtverordnetenvorsteher Uwe Laskowski. „Das ist eine schöne Wertschätzung für die Arbeit des Seniorenbeirats“, meint der neue Vorsitzende.

Sehr geringe Wahlbeteiligung

Bedauerlich sei allerdings die geringe Wahlbeteiligung. Von den 4014 Wahlberechtigten, also Erlenseer, die über 60 Jahre alt sind, gaben nur 150 ihre Stimme ab. „Das werde ich versuchen, bei der nächsten Wahl anders aufzuziehen“, so Hirchenhein. Es sei wichtig, dort für Aktionen und Wahlen des Seniorenbeirats zu werben, wo sich auch ältere Bürger aufhalten, wie in Supermärkten oder in Arztpraxen.

Hirchenhein ist erfahren in ehrenamtlicher Arbeit. So ist er seit vielen Jahren bei der Feuerwehr aktiv, hilft bei der Betreuung der Kindergruppe mit, war früher sogar Jugendwart. Im Kirchenvorstand der evangelischen Kirche ist er seit 24 Jahren Mitglied und vertritt die Gemeinde in der Kreissynode. Als Gewerkschafter ist er außerdem Vorsitzender des Kreisverbandes der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. „Wir haben im Kreis rund 1000 Mitglieder.“

Durch seine gute Vernetzung in der Stadtgemeinschaft sieht er sich in seiner neuen Position als Seniorenbeiratsvorsitzender als Bindeglied. Ihm ist es wichtig, wirkliche Verbesserungen für die Menschen zu bewirken. „Ich mache das gerne“, sagt er.

Viele Themen, die Senioren interessieren

Die Corona-Zeit während der Lockdowns sei für viele Senioren nicht einfach gewesen. Viele hätten Angst gehabt unter Menschen zu gehen. Auch jetzt sei wegen der Virus-Mutationen noch Vorsicht geboten, sagt er. Dabei gibt es viele Themen in der Stadt, die wichtig für ältere Bürger seien. „Zum Beispiel der neue Limespark. Da sind am Eingang Poller aufgestellt, da kommt kein Rollstuhl durch.“ Auch das Ausmaß des Autoverkehrs beschäftige viele Senioren. „An die 30-Zonen hält sich ja keiner.“

All dieser Themen will sich der Seniorenbeirat annehmen. Dazu wurden in der ersten regulären Sitzung Anfang der Woche Ausschüsse gebildet. Aber im Hinblick auf die beliebten Senioren-Reisen und -Ausflüge oder die Laptop-Kurse müsse abgewartet werden, wie sich die Pandemielage entwickle.

(Von Monica Bielesch)

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