Bauwagen als neuer Standort:

Waldkindergarten in Niedermittlau startet in der kommenden Woche

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Kita auf Rädern: Die neue Einrichtung auf dem Gelände des Jugendwaldheims soll in der kommenden Woche ihren Betrieb aufnehmen.

Am Ersten Hessischen Jugendwaldheim in Niedermittlau – benannt nach dessen Gründer Kurt Seibert – steht jetzt ein extra langer Bauwagen, der künftig als Standort für den Waldkindergarten dient.

In der nächsten Woche ziehen die ersten Kinder probeweise ein, am 1. April wird der Betrieb offiziell aufgenommen.

Möglichkeit für 20 Jungen und Mädchen fünf mal in der Woche den Vormittag im Wald zu verbringen

Die neue Einrichtung ist an die Kindertagesstätte „Am Krähenwald“ in der Niedermittlauer Bahnhofssiedlung angegliedert. Insgesamt 20 Jungen und Mädchen sollen dort an fünf Tagen in der Woche den Vormittag mitten im Wald verbringen.

Mit den von Förster und Jugendwaldheimleiter Florian Szczodrowski zur Begrüßung überreichten Netzen inklusive Wasserforschernetz können sie beispielsweise im nahen Birkigsbach die Natur erkunden. 

Errichtete Unterkunft im Bauwagen-Stil

Die im Bauwagen-Stil errichtete Unterkunft wirkt geräumig und soll den Kindern unter anderem dann Schutz bieten, wenn das Wetter allzu schlecht ist. Angeboten wird zunächst eine Ü3-Betreuung ohne Mittagessen, im Bedarfsfall kann allerdings die Küche im Jugendwaldheim mitbenutzt werden. 

Die Toiletten stehen dauerhaft zur Verfügung. Auch Putzfrau und Küchenhilfe werden bei entsprechender Kostenteilung eingesetzt. Die Investition für die neue Wald-Kita beläuft sich auf rund 100 000 Euro, die Hälfte davon hat der Main-Kinzig-Kreis bezuschusst. 

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) ist überzeugt von dem Waldkindergarten 

Neue Räume: Winfried Ottmann (links) und Bürgermeister Matthias Pfeifer (zweiter von links) stellen die neuen Räume der Waldkita vor.

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) überzeugte sich bei einer ersten Besichtigung mit Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) und Karl-Heinz Freisler von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die das Jugendwaldheim als Informationszentrum für Umweltbildung betreibt, persönlich davon, dass das Geld der Gemeinde gut angelegt ist.

Gebracht werden können die Kinder wochentags ab 7 Uhr, Abholung ist spätestens um 13 Uhr. Damit auch die Eltern in den Genuss der Natur kommen, soll an der Einfahrt zum Jugendwaldheim noch eine Schranke angebracht werden. Die „Eltern-Taxis“ sollen nämlich möglichst weit weg von der neuen Einrichtung gehalten werden.

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