Vereinshaus wird verkleinert

Großkrotzenburg: Umbau des Oberwaldstadions beginnt

Die Projektleiter des FC Germania, Bernd Schneider und Horst Prey (von links), sind erleichtert, dass die Teilsanierung des Funktionsgebäudes endlich beginnen kann.
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Die Projektleiter des FC Germania, Bernd Schneider und Horst Prey (von links), sind erleichtert, dass die Teilsanierung des Funktionsgebäudes endlich beginnen kann.

Lange hat es gedauert, bis der FC Germania 1909 mit der Sanierung seines Funktionsgebäudes beginnen konnte. Nun ist es endlich soweit. Seit der vergangenen Woche steht der erste Baucontainer bereit.

Großkrotzenburg - Die Projektleiter des Vereins sind erleichtert, dass der zweite Bauabschnitt endlich auf den Weg gebracht wurde. Seit sage und schreibe fünf Jahren beschäftigen sich Horst Prey und Bernd Schneider mit dem großen Stadionumbau des Fußballvereins – angefangen beim grundlegenden Konzept für den Umbau. Ihre Pläne wurden zwischenzeitlich teilweise verworfen, neue Entwürfe mussten entwickelt werden.

Ein kurzzeitiger Zwist mit der Gemeinde, der das Gelände inklusive Funktionsgebäude gehört, konnte mittlerweile ausgeräumt werden. Während es in den vergangenenJahren sehr schleppend voranging, soll es mit den letzten beiden Bauabschnitten nun schnell gehen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Ende diesen Jahres fertig sind“, erklärt Prey.

Vereinsmitglieder packen an

Die Bauabschnitte zwei und drei sehen die energetische Sanierung des Funktionsgebäudes sowie die Verlegung des Rasenplatzes vor. Ziel der Maßnahmen sei es, „das Gelände zu verkleinern, um die Unterhaltungskosten zu reduzieren und gleichzeitig modernere Rahmenbedingungen für Aktive und den Nachwuchsbereich zu schaffen“, erklärt Schneider. Der alte Hartplatz wurde schon vor vier Jahren von einem modernen Hybridrasenplatz abgelöst. Jetzt ist das Funktionsgebäude dran. Um die dafür bereitgestellten KIP-Fördermittel des Bundes rechtzeitig abrechnen zu können, „müssen wir bis Ende diesen Jahres fertig sein“, berichtet Prey.

Vereinsmitglieder haben bereits mit der Entkernung des Gebäudeteils begonnen, der abgerissen wird. Zudem muss eine Garage und eine kleine Tribüne im südlichen Teil des Grundstücks weichen. Per erforderlicher Ausschreibung soll bald eine Baufirma gefunden werden, die sich um die Abrissarbeiten kümmert, ein neues Dach baut und im Bereich der Vereinsgaststätte Fenster und Außenwände im Sinne einer besseren Wärmedämmung saniert.

Regenwasser sorgt für Ärger

Vor allem die Dachsanierung ist dringend nötig, weil durchdringendes Regenwasser seit vielen Jahren bis zu den Umkleidekabinen im Erdgeschoss durchdringt. Im Anschluss an die erforderliche Teilsanierung will sich der Fußballverein in Eigenleistung um die Erneuerung der Solaranlage auf dem Dach des Hauses, um die elektrische Verteilung in den Innenräumen sowie um die Umstellung der Heizungsanlage von Öl auf Fernwärme kümmern. Parallel dazu soll außerdem bereits mit Bauabschnitt drei, der Verlegung des Rasenplatzes, begonnen werden.

Eine neue, sehr junge Führungsriege im sportlichen Bereich hat der Verein kürzlich bereits gefunden. Sollte der Stadionumbau bis Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein, könnten auch die Rahmenbedingungen auf dem Sportgelände endlich an die sportlichen Erfolge der Großkrotzenburger Fußballer in den vergangenen Jahren angepasst werden. (Von Per Bergmann)

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