Auszeichnung

Hammersbach: Pascal Küthe vom Kapellenhof in Hirzbach gehört zu den besten Landwirten

Pascal Küthe, Betriebsleiter vom Kapellenhof in Hammersbach-Hirzbach, mit seinen Lacaune-Schafen.
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Pascal Küthe, Betriebsleiter vom Kapellenhof in Hammersbach-Hirzbach, mit seinen Lacaune-Schafen.

Pascal Küthe, Betriebsleiter des Kapellenhofs in Hirzbach, hat sich für den CeresAward des Nachrichtenportals „agrarheute“ (Deutscher Landwirtschaftsverlag) qualifiziert. Er zählt damit zu den 30 besten Landwirtinnen und Landwirten des Wettbewerbs im deutschsprachigen Raum und könnte im November in Berlin den Sieg in seiner Kategorie oder sogar den Titel „Landwirt des Jahres“ erringen.

Hammersbach – „Entscheidend für den Sieg sind nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur“, heißt es in der Wettbewerbsbeschreibung. Als Hauptpreis winken dem Gesamtsieger 10 000 Euro für ein Projekt, das das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung stärkt.

Mit seiner Lacaune-Schafherde hat Küthe dabei offenbar gute Chancen: „Wenn es um Schafsmilch geht, macht Pascal Küthe aus dem hessischen Hammersbach niemand etwas vor“, erklären die Wettbewerbsveranstalter. „Er selbst zeigt dagegen, dass man in einem in Deutschland fast verschwundenen Zweig der Landwirtschaft erfolgreich sein kann. Mit seiner Biomilchkäserei und einem sehr umfangreichen Premium-Sortiment überzeugt er seine Kunden überdies ständig neu, dass Schafskäse sehr viel mehr sein kann als bröckelige weiße Würfel in Gewürzöl.“

Gutes Gespür für „Laufkundschaft“

Der Betriebsleiter des Hofgut Kappelenhof habe überdies ein gutes Gespür für „Laufkundschaft“, heißt es in dem Kurzporträt über Küthe weiter. „An einem stark frequentierten Fahrradweg stellte er kurzerhand eine Selbstbedienungshütte auf, die sich zum stabilen Ertragsbringer entwickelte.“

Der CeresAward gilt laut Veranstalter als die höchste Auszeichnung in der Landwirtschaft und wird in diesem Jahr zum 9. Mal von „agrarheute“ verliehen. Es können sich alle landwirtschaftlichen Betriebe im deutschsprachigen Raum bewerben, die sich mit Kreativität, Engagement und fachlicher Expertise in einem herausfordernden Umfeld nachhaltig behauptet haben. Ausgezeichnet wird die verantwortungsvolle Teilhabe der Landwirtschaft als aktiver Partner der Gesellschaft.

Höchste Auszeichnung in der Landwirtschaft

Simon Michel-Berger, Chefredakteur von „agrarheute“, ist begeistert von den diesjährigen Bewerbungen: „Sowohl im Umweltschutz, beim Tierwohl und in der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft: Landwirte finden kluge Lösungen, um die Anforderungen, die an sie gestellt werden, zu erfüllen. Sie müssen ökonomisch und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften – damit stellen sie Kreativität, Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein unter Beweis.“

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