Jugendarbeit

Hammersbach: Arbeiten für Skateranlage an der „Dammbrücke“ haben begonnen

Machen sich ein Bild von den Baumaßnahmen an der neuen Skateranlage: Hammersbachs Bauamtsleiter Stefan Brezina (links) und Bürgermeister Michael Göllner.
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Machen sich ein Bild von den Baumaßnahmen an der neuen Skateranlage: Hammersbachs Bauamtsleiter Stefan Brezina (links) und Bürgermeister Michael Göllner.

Als letztes großes Projekt der Dorferneuerung in Hammersbach hat der Bau einer Skateranlage auf dem Platz „An der Dammbrücke“ begonnen. „Im Rahmen der Bürgerbeteiligung war es ein großer Wunsch, diesen Platz für junge Menschen und die Vereine neu zu gestalten. Leider wurden nur relativ wenige Mittel hierfür bewilligt, sodass wir die Platzgestaltung in mehrere Abschnitte einteilen müssen“, informiert Bürgermeister Michael Göllner (SPD) in einer Mitteilung.

Hammersbach – Der bestehende Basketballplatz soll hierbei in den hinteren Bereich verlegt werden. Das bestehende Toilettengebäude kann nicht mehr saniert werden, sodass hier im Jahr 2022 ein Neubau errichtet werden soll. „Wir wollen neue Toiletten schaffen, die sowohl von außen begehbar sein sollen, wie auch von einem neuen weiteren Raum, der von Vereinen oder auch unserer Jugendpflege genutzt werden kann. Im Anschluss daran soll ein Unterstand gebaut werden“, so Bauamtsleiter Brezina, der die Pläne gemeinsam mit Bürgermeister Göllner erarbeitet hat.

Als erster Schritt soll aber ein Wunsch von Jugendlichen aus Hammersbach erfüllt werden. Auf dem Platz des bisherigen Basketballplatzes wird der Asphaltbelag erneuert und eine Skateranlage errichtet. Die Kosten hierfür sind mit rund 56 000 Euro veranschlagt, von denen etwa 23 000 Euro gefördert werden.

Jugendliche an Konzeption beteiligt

Die Skateranlage, die gemeinsam mit den jungen Leuten konzipiert wurde, soll bereits im Frühjahr in Betrieb genommen werden. Die Basketballkörbe werden in den hinteren Bereich des Bolzplatzes verlagert. Für die Herstellung einer geeigneten Spielfläche wurden hier ebenfalls Fördermittel beantragt. Mit rund 54 000 Euro veranschlagt Brezina diese Maßnahme.

Bürgermeister Göllner hofft, dass die beantragten Fördermittel in Höhe von 24 000 Euro so schnell wie möglich bewilligt werden. „Sobald die Corona-Maßnahmen wieder gelockert werden, wollen die jungen Leute wieder zusammenkommen und Sport treiben. Deshalb wünsche ich mir, dass die Bewilligung möglichst schnell geht. Bis dahin werden die Körbe auf dem bestehenden Platz eingebaut und können, zwar nicht optimal, aber immerhin genutzt werden.“

Projekte abhängig von Fördermitteln und Finanzierung durch Gemeinde

Im Rahmen der Dorferneuerung wurden in Hammersbach viele Projekte verwirklicht. Unter anderem wurde das Gelände erworben, auf dem dann die Seniorendependance und das Projekt des barrierefreien Wohnens verwirklicht wurden. Weitere zentrale Maßnahmen waren die Sanierung des Martin-Luther-Hauses, des Historischen Rathauses und des Martin-Luther-Platzes.

„Wir haben viel geschaffen und noch viel vor. Für manchen hätte sicher das ein oder andere Projekt noch schneller gehen können. Doch obwohl wir durch die Dorferneuerung beträchtliche Fördermittel bekommen haben, muss die Gemeinde auch einen großen Teil dazu steuern. Deshalb geht alles nur nach und nach. Ich freue mich aber sehr, dass dieses Projekt, dass insbesondere auch mir persönlich sehr am Herzen liegt, nun angepackt wird“, so Göllner abschließend. (fmi)

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