Ehrenamt

Mehr Paten trotz Corona: Blühfeld-Initiative der Hirzbacher Höfe dankt 160 Unterstützern

Am Stand von Imker Paul Wegener konnten sich die Paten ihren Honig vom Blühfeld abholen.
+
Am Stand von Imker Paul Wegener konnten sich die Paten ihren Honig vom Blühfeld abholen.

Hammersbach – Der Zeitplan war durch die Pandemie gehörig durcheinandergeraten, trotzdem wollte die Blühfeld-Initiative – und allen voran Initiator Friedel Bellgardt – den Paten danken, über Neuigkeiten informieren und dafür werben, auch im kommenden Jahr diesem Projekt treu zu bleiben und damit „unsere Umwelt ein klein wenig besser zu machen“.

Deshalb hatte Bellgardt zusammen mit den Mitstreitern Dr. Hans-Joachim Wörn, Manfred Kopp (beide für Öffentlichkeitsarbeit zuständig), Imker Paul Wegener aus Nidderau und dem Hobbyfotografen Dieter Maisch für Samstagnachmittag auf die Hirzbacher Höfe eingeladen. Die Paten konnten ihren vom Blühfeld stammenden Honig abholen, sich bei einem Getränk und Dudelsackmusik kennenlernen, wurden von Bellgardt über den bisherigen Jahresverlauf aufgeklärt und brachen anschließend auf, um das allerdings schon weit abgeblühte Feld an der Straße nach Butterstadt zu besichtigen.

Waren es im vergangenen Jahr noch 90 Unterstützer, so erhöhte sich diese Zahl „trotz anfänglichen Schwierigkeiten wegen Corona“ auf rund 160 Paten, „was uns Initiatoren sehr gefreut und stolz gemacht hat“, betont Bellgardt. „Die Paten kommen nicht nur aus Hammersbach, sondern auch aus vielen umliegenden Gemeinden. Ein Pate wohnt in Irland, weitere in Berlin, Hannover und Kassel und alle bekommen ihren Honig zugeschickt“, erläutert Bellgardt.

Auch die Verleihung des Dr. Herrmann-Messer-Publikumspreises durch die Stadt Hanau und eine Grußbotschaft von Hessens Umweltministerin Priska Hinz hätten die Bedeutung der Initiative unterstrichen. Sogar das Hessen-Fernsehen hatte kürzlich berichtet. Bellgardt vergaß nicht zu erwähnen, dass sowohl der Main-Kinzig-Kreis als auch die Gemeinde Hammersbach die Blühfeld-Initiative von Beginn an unterstützt hätten.

So konnte der Initiator auch ein positives Resümee im Hinblick auf die Funktion des Blühfelds ziehen, denn nicht nur eine große Anzahl von Insekten und Schmetterlingen, sondern auch vier verschiedene Wildbienenarten hätten das Blühfeld als willkommene Nahrungsquelle genutzt. Rebhühnern und Fasanen hätte das Areal nebst vielen Kleintieren als Refugium und Schutz gedient, erläutert Friedel Bellgardt den Paten.

Dorthin hatten sich die Gäste zu Fuß oder auf einem von einem historischen Lanz-Bulldog gezogenen Anhänger aufgemacht. Bei Fachgesprächen endete der Nachmittag und viele der Paten versicherten den Initiatoren, dass sie im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein werden.

Von Thomas Seifert

Für musikalische Unterhaltung beim kleinen Abschlussfest für die Paten des Hirzbacher Blühfeldes sorgten ein Dudelsackspieler und ein Drummerboy.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare