Bundestagswahl

Grüne Kandidaten lassen Bühne in Parteifarben erstrahlen

Im grünen Licht: Marcus Bocklet (Kandidat im Wahlkreis 180), Vorstandssprecherin Viola Haßdenteufel, Knut Kiesel (Kandidat Wahlkreis 175, von links)
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Im grünen Licht: Marcus Bocklet (Kandidat im Wahlkreis 180), Vorstandssprecherin Viola Haßdenteufel, Knut Kiesel (Kandidat Wahlkreis 175, von links)

Main-Kinzig-Kreis – Knut Kiesel und Marcus Bocklet treten für die Grünen Main-Kinzig als Bundestagsdirektkandidaten an. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Kreismitgliederversammlung im Amphitheater in Hanau.

Trotz eisiger Temperaturen folgten rund 65 Mitglieder der Einladung zu den Wahlkreisdelegiertenkonferenzen der Partei im Open-Air Veranstaltungsort, das dem Anlass entsprechend an diesem Abend grün beleuchtet war. Im Wahlkreis 175, der neben dem östlichen Main-Kinzig-Kreis auch Teile der Wetterau sowie Schotten umfasst, konnte sich Knut Kiesel aus Maintal gegen seinen Mitbewerber Achim Kreis aus Freigericht durchsetzen.

„Der Klimawandel betrifft uns alle und hat nicht nur Auswirkungen auf die jetzigen sieben Milliarden Menschen, sondern auch einen noch größeren Einfluss auf unsere Nachkommen und den Rest der Natur“, betonte Kiesel in seiner Rede und stellte klar: „Um den ökologischen Umbau zu schaffen, brauchen wir eine breite Zustimmung in der Bevölkerung. Wir wollen nicht länger in der Opposition sitzen und über die Entscheidungen stöhnen, wir wollen anpacken, wir wollen verbessern, wir wollen Natur und Mensch mehr Würde zukommen lassen“, so der 31-jährige promovierte Physiker.

Marcus Bocklet: „Große Koalition im Bund beenden“

Für den Wahlkreis 180 (Hanau) trat der gesundheits- und sozialpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Marcus Bocklet, an: „Die Große Koalition im Bund muss beendet werden, sie steht für großen Stillstand bei den drängendsten Herausforderungen der Zukunft wie der Energie- oder Verkehrswende“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, der seit 15 Jahren Abgeordneter im Hessischen Landtag ist. „Mein persönliches Engagement wird der Sicherung der gesundheitlichen Versorgung gelten. Ich möchte, dass alle Bürger auch in Zukunft den Zugang zur besten Medizin finden.“

Als Sozialarbeiter habe er auch die Schattenseiten des Lebens kennengelernt: „Unser Land braucht ein stabiles soziales Netz und eine stabile Infrastruktur, gerade in Krisenzeiten. Wer sich mehr erneuerbare Energien, eine ökologische Verkehrswende und gleichzeitig eine bessere soziale Sicherung wünscht, den laden wir ein, uns zu wählen“, so Bocklet.  thb

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