„Flagge zeigen für Tibet!“

Langenselbold setzt ein Zeichen für die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet

Der Erste Stadtrat Timo Greuel (SPD) und Verena Lenz, die Amtsleiterin für Soziales, Familie und Kultur hissten am Dienstagvormittag vor dem Rathaus die tibetische Flagge. Damit wollten sie ein Zeichen für die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet setzen.

Die Gründaustadt beteiligt sich damit an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland (TID), um ihre Solidarität mit den dort lebenden Menschen zu dokumentieren. 

Die Tibet-Initiative Deutschland (TID) ruft jährlich zum 10. März, dem Gedenktag an den tibetischen Volksaufstand von 1959, zur Flaggenhissung auf. Mehr als 1000 Kommunen haben sich seit dem Jahr 1996 beteiligt. 

„Als demokratische Gesellschaft dürfen wir nicht wegschauen", sagte der erste Stadtrat Timo Greuel (SPD)

„Für uns selbstverständliche Rechte, wie das Recht auf Selbstbestimmung, auf Meinungs- und Religionsfreiheit werden den Tibetern verwehrt. Als demokratische Gesellschaft dürfen wir nicht wegschauen. 

Wir hissen die tibetische Flagge und treten für die Rechte der Tibeter ein“, so Greuel. „Gerade in Zeiten, in denen bewaffnete Konflikte immer stärker zunehmen, ist es besonders wichtig, zu signalisieren, dass wir uns solidarisch mit den Tibetern zeigen, die trotz mehr als 60 Jahren Unterdrückung den Weg des gewaltlosen Widerstands gewählt haben“, erklärte der designierte Bürgermeister nach der Fahnenhissung.

Quelle: Hanauer Anzeiger

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