Frischer Wind im Rathaus der Gründaustadt

Büromanagerinnen der Rathausspitze und neuen Selbolder Klimaschutzmanager vorgestellt

Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit (von links): Bürgermeister Timo Greuel, Merijem Cinar (Assistentin Bürgermeister), Klimaschutzmanager Dominik Stroh, Christine Klier (Assistentin Erster Stadtrat) und Erster Stadtrat Benjamin Schaaf.
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Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit (von links): Bürgermeister Timo Greuel, Merijem Cinar (Assistentin Bürgermeister), Klimaschutzmanager Dominik Stroh, Christine Klier (Assistentin Erster Stadtrat) und Erster Stadtrat Benjamin Schaaf.

In der Langenselbolder Stadtverwaltung gab es seit dem Amtsbeginn von Timo Greuel (SPD) vor fast genau einem Jahr einige Veränderungen. Die für die Öffentlichkeit offensichtlichste war die Übernahme der Position des Ersten Stadtrats durch Benjamin Schaaf zum 1. Januar 2021. Aber auch sonst hat sich in den vergangenen zwölf Monaten einiges getan. Das nahmen Greuel und Schaaf nun zum Anlass, drei Mitarbeiter im Rahmen einer Pressekonferenz vorzustellen.

Langenselbold – Eine von ihnen ist wahrlich kein Neuling im Rathaus: Christine Klier (59) ist seit 2003 in der Stadtverwaltung tätig und zudem „eine waschechte Langenselbolderin“, wie sie schmunzelnd berichtete. Klier organisierte bereits für Schaafs Vorgänger Gustav Schreiner und Timo Greuel das Büro und die anstehenden Termine. Sie kennt sich also in der Materie bestens aus und die Zusammenarbeit laufe auch bereits hervorragend. „Wir kennen uns schon lange, da Benjamin Schaaf ebenfalls bereits viele Jahre in der Stadtverwaltung arbeitet“, strich die Verwaltungsangestellte das gute Verhältnis zum neuen Ersten Stadtrat heraus. Klier absolviert derzeit parallel zu ihrer Arbeit im Rathaus eine Fortbildung zur Verwaltungsfachangestellten, die sie im November abschließen wird.

Büromanagerin des Bürgermeisters ist seit August vergangenen Jahres die 26-jährige Merijem Cinar, die ursprünglich aus dem Rheingau stammt und trotz ihrer jungen Jahre schon auf einen bemerkenswerten Werdegang zurückblicken kann. Nach der Schule verbrachte sie 15 Monate als Au-pair in den USA, wo sie auch die Fairfield University besuchte. Im September 2015 begann sie ein BWL-Studium im Bereich Marketing und International Business an der Hochschule in Koblenz. Ein halbes Jahr verbrachte sie während ihres Studiums in Taiwan, wo sie zudem berufliche Erfahrung bei der Firma Topcon Electronics sammelte, die auch in ihre Bachelor-Arbeit einfloss. Bis Juli vergangenen Jahres war sie dann in einem Frankfurter Unternehmen im Bereich Events und Messen tätig, ehe sie sich auf die ausgeschriebene Stelle als Assistentin des Langenselbolder Bürgermeisters bewarb.

Merijem Cinar soll sich auch um Stadtmarketing kümmern

Greuel verdeutlichte bei ihrer Vorstellung, dass sich das Arbeitsfeld von Merijem Cinar aber zukünftig nicht allein auf den Bereich der Organisation des Bürgermeisterbüros beschränken werde. „Aufgrund ihrer hervorragenden fachlichen Qualifikation soll sie sich auch um das Stadtmarketing kümmern“, informierte Greuel. Cinar erklärte dazu, dass sie diesbezüglich auch Kontakt unter anderem mit dem Stadtmarketingverein und dem Handel- und Gewerbeverein aufnehmen werde. Mit diesen solle dann ebenfalls über gemeinsame Aktionen gesprochen werden.

Da der Klimaschutz auch für die Gründaustadt von großer Wichtigkeit sei, so der Bürgermeister, freue er sich darüber, dass mit Dominik Stroh (39) ein ausgewiesener Fachmann für die Stelle des Klimaschutzmanagers/Energieeffizienzbeauftragten gewonnen werden konnte. Bereits zum 15. März hat der aus Langenselbold stammende Stroh die Nachfolge von Carsten Breitbach angetreten, der in die Gemeindeverwaltung von Niederdorfelden gewechselt ist.

Dominik Stroh möchte Klimaschutzkonzept 2030 weiter umsetzen

Für Stroh, der zuvor in Frankfurt tätig war, ist es bei seiner Arbeit wichtig, die Langenselbolder noch mehr für das Thema Klima- und Umweltschutz zu sensibilisieren. Dabei setzt der Diplom-Ingenieur (FH) auch auf bereits von Breitbach angestoßene Projekte wie die Teilnahme Selbolds am Stadtradeln, das im September wieder stattfinden soll. Im Zentrum seiner Arbeit stehe aber die fortlaufende Umsetzung des Selbolder Klimaschutzkonzepts 2030. Geplant seien so weitere energetische Sanierungen, die Realisierung des Car-Sharings und vieles mehr.

Von Lars-Erik Gerth

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