Vorstand bei Jahreshauptversammlung bestätigt

Finanziell kam der Volkschor Langenselbold gut durch die Corona-Zeit

Der geschäftsführende Vorstand wurde bestätigt (von links): Heike Hofmann, Dr. René Börner, Kathi Schwedt (Sprecherin), Josef Weber und Torsten Weber.
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Der geschäftsführende Vorstand wurde bestätigt (von links): Heike Hofmann, Dr. René Börner, Kathi Schwedt (Sprecherin), Josef Weber und Torsten Weber.

Das zweite TV-Konzert der Formation Uccelli di Canto im Januar und die Après-Ski-Party im Februar waren 2020 die letzten Großveranstaltungen, die der Volkschor noch auf die Beine stellen konnte. Dann kam die Pandemie, die auch bei den Selbolder Sängern alles auf den Kopf stellte. Langsam kommt nun wieder etwas Normalität in das Vereinsleben.

Langenselbold – So fand Mitte Juli die Jahreshauptversammlung in der Klosterberghalle statt, zu der Vorstandssprecherin Kathi Schwedt 55 Mitglieder begrüßen konnte. Eigentlich hätte die Versammlung bereits im Januar über die Bühne gehen sollen, was coronabedingt aber nicht möglich gewesen ist. Deshalb hatte sich die Geschäftsführung nach Rücksprache mit dem Amtsgericht bereit erklärt, die Geschäfte kommissarisch bis zu den nächsten Vorstandswahlen weiterzuführen. Diese gingen diskussionslos und einstimmig vonstatten.

Somit setzt sich der geschäftsführende Vorstand unverändert zusammen aus: Kathi Schwedt, Josef Weber, Heike Hofmann, Torsten Weber und Dr. René Börner. Drei Mitglieder schieden aus dem Gesamtvorstand aus. Gunhild Runkel, die als Vertreterin der Uccelli di Canto im Vorstand mitwirkte, wurde durch Verena Schmidt abgelöst. Kathi Schwedt dankte darüber hinaus Ursula Schmidt und Doris Reitz für 15 respektive 27 Jahre Vorstandsarbeit. Beide schieden ersatzlos aus dem Gesamtvorstand aus. Alle weiteren Vorstände wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Verein hatte Ende 2020 genau 418 Mitglieder

Da 2020 von Terminabsagen geprägt und verhältnismäßig ereignisarm gewesen ist, wurde der Geschäftsbericht aller Sparten diesmal gemeinsam von Dr. René Börner präsentiert. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 zählte der Volkschor 418 Mitglieder, die sich auf die Kinderchöre, Teenie Singer, Uccelli di Canto sowie den Männer- und Frauenchor verteilten. Dazu kommen zahlreiche passive Mitglieder.

Die Pandemie sorgte dafür, dass nicht nur Veranstaltungen ausfielen, sondern auch – abgesehen von wenigen Wochen im Sommer – keine Präsenzchorproben stattfinden konnten. Zum Ende des Jahres begannen die Kinderchöre und Uccelli di Canto mit Online-Chorproben. Kathi Schwedt erläuterte die Arbeit des geschäftsführenden Vorstands, die von Themen wie häufig wechselnden Landesverordnungen, Hygienekonzepten, Luftfilteranlagen, Abstandsregeln, Aerosolen und CO2-Messgeräten geprägt war.

Nun gibt es wieder Präsenzchorproben

„Dabei bewegt sich der Vorstand bis heute in einem Spannungsfeld, weil er einerseits den Rahmen des Erlaubten nach Möglichkeit ausschöpfen will, um den Sängerinnen und Sängern das Singen mit möglichst wenigen Einschränkungen zu erlauben. Andererseits steht bei allen Überlegungen immer die Gesundheit der Aktiven sowie der Chorleiter im Mittelpunkt. In einer angeregten Diskussion waren sich alle über letztgenannten Punkt weitestgehend einig“, heißt es dazu weiter im Bericht des Vorstands über die Versammlung.

Immerhin hat der Volkschor während der Pandemie nicht finanziell gelitten, wie aus dem Bericht von Kassiererin Heike Hofmann hervorging. Dank der erfolgreichen Après-Ski-Party, die neben den Mitgliedsbeiträgen unverändert die wichtigste Einnahmequelle des Volkschors darstelle, sowie dem auch finanziell erfolgreichen Uccelli-TV-Konzert überstiegen die Einnahmen 2020 nämlich die Ausgaben. Entsprechend sprach die Versammlung dem Vorstand auch einstimmig die Entlastung aus. Nun hoffen alle darauf, dass die Präsenzchorproben möglichst lange aufrechterhalten werden können.  

Lars-Erik Gerth

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