Srita Heide scheitert mit Bewerbung

CDU-Delegierte aus dem Wahlkreis 175 wählen mit deutlicher Mehrheit Johannes Wiegelmann

Die Bruchköbeler Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig Dr. Katja Leikert, der frisch gewählte Bundestagskandidat für den Wahlkreis 175 Johannes Wiegelmann, die Hessische Staatsministerin und Kreisvorsitzende der CDU Wetterau Lucia Puttrich und der Kreisvorsitzende und Versammlungsleiter Dr. Jens Mischak.
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Die Bruchköbeler Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig Dr. Katja Leikert, der frisch gewählte Bundestagskandidat für den Wahlkreis 175 Johannes Wiegelmann, die Hessische Staatsministerin und Kreisvorsitzende der CDU Wetterau Lucia Puttrich und der Kreisvorsitzende Vogelsberg und Versammlungsleiter Dr. Jens Mischak.

Die Delegierten der kommunalen CDU-Verbände im Wahlkreis 175, Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten, haben am Samstag in Altenstadt Johannes Wiegelmann aus Bad Soden-Salmünster zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 gekürt. Er tritt damit an, um für die CDU den Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber zu beerben, der seinen Abschied aus der Bundespolitik verkündet hat.

Altenstadt /Bad Soden-Salmünster – Bei insgesamt fünf Kandidaten erhielt der 27-jährige Jurist und Rechtsreferendar bereits im ersten Wahlgang 73 Stimmen der 124 anwesenden Stimmberechtigten. Die Hanauerin Srita Heide, die sich als einzige Frau beworben hatte, kam mit zwölf Stimmen auf den dritten Platz. Lutz Heer aus Brachttal und Volker Rode aus Gelnhausen erhielten jeweils elf Stimmen. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Dirk Thilo Vogel aus Ortenberg mit 17 Stimmen.

Heide hatte zuvor in der Vorstellungsrunde mit einer sehr persönlichen Rede für sich geworben. Sie schilderte familiäre Erfahrungen, die sie sehr geprägt hätten. Verwies aber auch auf ihr jahrelanges Engagement und ihre Erfahrung und Kompetenz in der kommunalen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik.

Wahlsieger Wiegelmann, der einige Zeit das Wahlkreisbüro von Tauber geleitet hatte, punktete als letzter Redner mit einer geschliffenen Rede, bei der er geschickt anwesende Politiker aus den verschiedenen kommunalen Verbänden und Gremien lobend einbezog. Er schlug einen großen Bogen, grenzte sich pointiert sowohl von den Grünen als auch von der AFD ab, lobte Polizei, Bundeswehr und Pflegekräfte, bezog sich auf Adenauer und Kohl und zitierte am Ende Fußballtrainer Jürgen Klopp. Als einziger der fünf Bewerber erhielt Wiegelmann spontanen Applaus in der Altenstadthalle.

Zudem hatte er starke Fürsprecher: Sowohl der ebenfalls aus Bad Soden-Salmünster stammende Beigeordnete des Main-Kinzig-Kreises Winfried Ottmann als auch das Büdinger CDU-Urgestein Jules August Schröder sprachen sich für den jungen Kandidaten aus, der vor zehn Jahren den darniederliegenden CDU-Verband in Bad Soden-Salmünster übernommen und zu neuer Anerkennung geführt habe. Zudem hoben sie seine Erfahrung und Vernetzung auf bundespolitischer Ebene hervor, die er sich als Mitarbeiter von Tauber erworben habe.

Der ebenfalls anwesende Tauber wurde von vielen Rednern für seine geleistete Arbeit bedankt, auch wenn es für einen Abschied noch zu früh sei. Allgemein wurde das deutliche Abschneiden Wiegelmanns als positives Zeichen des Zusammenhalts gewertet, das dem Kandidaten einen starken Rückhalt für den Wahlkampf biete.

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