Angeklagter hat Drogenproblem

Nach Schüssen auf Auto in Bad Soden-Salmünster: Prozessauftakt in Hanau mit Unterbrechung

Ein Flatterband der Polizei ist als Absperrung um mehrere Bäume in einem Waldstück gewickelt (Symbolfoto).
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Die drei Angeklagten sollen ihr Opfer in Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) in einer abgelegenen Schutzhütte mit Paketklebeband gefesselt haben. (Symbolfoto).

Versuchter Totschlag und erpresserischer Menschenraub lauten die Vorwürfe gegen drei Männer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren, die derzeit am Landgericht Hanau (Main-Kinzig-Kreis) verhandelt werden. Schon beim Prozessauftakt kam es zu einer Unterbrechung.

Bad Soden-Salmünster/Hanau - Am Abend des 5. Juni 2020 wollten die drei Angeklagten 4700 Euro von dem Geschädigten W. in Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis*) einfordern und fesselten ihn mit Paketklebeband in einer Schutzhütte. Das Opfer konnte sich befreien. Tags darauf lauerten die Angeklagten dem Mann erneut auf. Es kam zu einer Verfolgungsjagd.

Dabei lehnte sich der Hauptangeklagte aus dem Fenster des fahrenden Fahrzeugs und feuerte mit einer Pistole drei Schüsse in Richtung ab. Ein Unbeteiligter erlitt einen Streifschuss am kleinen Finger. Beim Prozessauftakt verhinderte die Anwältin des Angeklagten das Verlesen der Anklageschrift. Aufgrund von Drogen leide er unter paranoiden Empfindungen und sei maximal zwei Stunden am Stück aufnahmefähig. Der Verhandlungsauftakt wurde verschoben*. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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