Förderverein Hochstädter Weihnachtsmarkt

Festbeleuchtung und Glockengeläut: Weihnachtsstimmung im Hochstädter Ortskern

Der Förderverein Hochstädter Weihnachtsmarkt sorgt für weihnachtliches Flair.
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Der Förderverein Hochstädter Weihnachtsmarkt sorgt für weihnachtliches Flair.

Der Hochstädter Weihnachtsmarkt ist einer der beliebtesten in der Region und lockt jedes Jahr am zweiten Adventswochenende über die Grenzen Maintals hinaus mehrere Tausend Besucher auf die historische Hauptstraße und den Hobby-künstlermarkt im Bürgerhaus.

Maintal – In diesem Jahr muss der adventliche Budenzauber coronabedingt ausfallen. Doch so ganz sang- und klanglos wollte der Veranstalter, der Förderverein Hochstädter Weihnachtsmarkt, die erfolgreiche Großveranstaltung nicht untergehen lassen.

Lockdown durchkreuzt auch die Alternativ-Pläne

Bereits vor Monaten hat der Verein infektionssichere Alternativen ins Auge gefasst – immer unter Vorbehalt dessen, welche Corona-Beschränkungen am zweiten Advent eingehalten werden müssen. Doch auch diese Pläne mussten angesichts des derzeitigen Lockdowns begraben werden.

„Wir mussten alle Vorbereitungen abbrechen und den bereits angemeldeten Ausstellern absagen“, sagt Hans-Jürgen Schmitt, Vorsitzender des Fördervereins Hochstädter Weihnachtsmarkt. Es ist die erste Absage in der über 40-jährigen Geschichte der Veranstaltung.

Festliche Beleuchtung erstrahlt den Stadtkern

Statt des traditionellen Weihnachtsmarkts hat der Verein sich in Absprache mit der Stadtverwaltung dazu entschlossen, den historischen Stadtkern in Festbeleuchtung erstrahlen zu lassen und so Anwohner und Gäste mit weihnachtlichem Flair zu verzaubern. „Wenn wir schon keinen Weihnachtsmarkt veranstalten können, dann wollen wir wenigstens für Weihnachtsstimmung sorgen“, sagt Vereinsvorsitzender Schmitt.

Geschmückte Bäume sorgen für weihnachtliche Stimmung.

Seit gestern erstrahlt die Fachwerkstraße im weihnachtlichen Lichterschein. „Um die Sicherheit der Beleuchtung zu gewährleisten, mussten die Haken an den Häusern überprüft werden. Die sind immerhin schon über 25 Jahre alt“, erklärt Hans-Jürgen Schmitt. Am 14. November wurde die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Bis 6. Januar leuchtet sie täglich von 17 bis 23 Uhr. Außerdem hat der Verein zwei große Weihnachtsbäume aufgestellt und mit Lichterketten geschmückt. Eine der beiden prächtigen Fichten steht oben vor der Kirche, die zweite am unteren Ende der Hauptstraße vor dem Café Pearson & Puppe.

Verein sucht nach weiteren Helfern

„Wir danken allen Sponsoren und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die uns bei diesem Alternativprojekt tatkräftig unterstützen, denn ohne die Einnahmen des Weihnachtsmarkts könnten wir dies ohne Hilfe kaum stemmen“, sagt Schmitt. „Ein besonderer Dank geht an die Maintalwerke, an Michael Schmidt für die schönen Weihnachtsbäume, an die Firma Uwe Eibelshäuser, die sie aufgestellt hat, und unseren Elektriker Chak, der Sterne und Lichterketten aufgehängt und in Betrieb genommen hat.“

Er hofft, dass der Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr wieder stattfinden kann. „Dafür brauchen wir weitere Helfer und Nachwuchs im Verein“, sagt der Vorsitzende. Von den rund 70 Mitgliedern seien zehn aktiv und hätten jedes Jahr alle Hände mit der Organisation und Durchführung des Markts zu tun. Im Gedenken an die Eröffnung sollen am 5. Dezember um 15 Uhr die Glocken läuten und die Hauptstraße erleuchtet werden.

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