Polizei ermittelt

Mehrere Hunde tot: Erneut Giftköder am Main bei Maintal gefunden

Die Stadt Maintal hat erneut auf Giftköder am Mainufer in Maintal bei Hanau hingewiesen. Hundehalter sollen beim Gassi gehen besonders aufmerksam sein.

  • Am Mainufer in der Nähe von Hanau ist ein Hund nach einem epileptischen Anfall gestorben.
  • Der Hundehalter vermutet am Mainufer in Maintal mögliche Giftköder - Die Polizei hat dazu allerdings keine Hinweise.
  • Was man beachten sollte, wenn man Giftköder findet oder verdächtige Beobachtungen macht.

Update, Mittwoch, 16. September 2020, 10.33 Uhr: Wie die Stadt Maintal am Mittwoch bekanntgab, wurden erneut Giftköder am Mainufer in Maintal ausgelegt. Nach Informationen der Stadt seien mehrere Hunde gestorben. „Aber auch entlang einer beliebten Gassistrecke in Hochstadt, zwischen Tankstelle und Kleingartenanlage, wurde eine mit Nägeln bestückte Wurst gefunden“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Die Stadt Maintal bittet nun um Informationen und bittet die Bürger diese der Maintaler Polizei unter Telefon 06181 43020 oder der städtischen Ordnungsbehörde unter 06181 400-272 zu melden. Zudem werden Hundehalter angehalten beim Gassi gehen besonders aufmerksam zu sein.

Erstmeldung, Mittwoch, 26. August 2020, 11:16 Uhr: Maintal - Am Mainufer in Maintal nahe Hanau besteht derzeit die Annahme, dass dort Giftköder abgelegt worden sind. Grund dafür ist ein Vorfall, bei dem ein Hund vor einigen Tagen bei einem Spaziergang verstorben ist.

Giftköder am Mainufer bei Hanau: Hund nach Anfall verstorben

Am Mittwoch (19.08.2020) kam am Mainufer nahe Hanau zu einem Vorfall, bei dem ein Hund an der Stelle zwischen der Schleuse und dem Leinpfad in Maintal einen epileptischen Anfall erlitt. Trotz schneller tierärztlicher Hilfe konnte der Hund nicht mehr gerettet werden. Die Ärzte gehen davon aus, dass der Hund einen Giftköder gefressen haben könnte und dadurch den Anfall bekam, berichtet die Stadt Maintal. Nach Aussage einer Pressesprecherin der Stadt, kam diese Angabe von dem Hundebesitzer selbst. Er habe zudem nach dem Vorfall direkt die Polizei benachrichtigt und eine Anzeige erstellt. Die Polizei Südosthessen sagt, dass es derzeit allerdings keine klaren Hinweise zu Giftködern gäbe.

Mögliche Giftköder am Mainufer in Maintal zwischen der Schleuse und dem Leinpfad.

Die Polizei rät Hundehaltern dennoch dazu, in der Gegend des Mainufers nahe Hanau vorsichtig zu sein. Wer einen Giftköder entdeckt oder eine auffällige Beobachtung macht, wird gebeten, dies der Polizei Maintal unter der Telefonnummer 06181 43020 oder der städtischen Ordnungsbehörde unter der 06181 400-272 zu melden.

Giftköder für Hunde: Polizei rät zur Anzeige

Das Giftköder an Flussufern oder Parks gefunden werden, ist kein Einzelfall, bestätigt eine Pressesprecherin der Polizei Südosthessen. Immer mal wieder kommt es dazu, dass Unbekannte diese Köder auslegen. Dies ist nach dem Tierschutzgesetz eine Straftat, weshalb die Sprecherin dazu rät, eine Anzeige zu stellen. „Man soll sich trauen, die Polizei zu rufen“, so die Pressesprecherin. Seien es Beobachtungen von Menschen oder Wahrnehmungen, die verdächtig wirken, die Polizei könne durch die Hinweise eine Streife an die Orte schicken, an denen Giftköder vermutet werden. Wichtig ist es, bei Spaziergängen aufmerksam zu sein und achtzugeben, was die Hunde fressen. (Von Sarah Winter)

Bereits im vergangenen Jahr warnt eine Familie in Offenbach vor möglichen Giftködern in der Nähe des Wetterparks. Ihre beiden freilaufenden Katzen wiesen entsprechende Symptome auf, konnten in einer Tierklinik aber gerettet werden.

Derzeit sucht die Polizei in Offenbach einen mutmaßlichen Täter im Zuge einer Ermittlung wegen einer versuchten Tötung auf dem Wilhelmsplatz. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Rubriklistenbild: © Maurizio Gambarini/dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion