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Entscheidung vertagt: Glasfaser-Anbieter verlängert Nachfragebündelung bis zum 23. Januar 2021

Bereits 1000 Haushalte haben in Wachenbuchen und Hochstadt einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen. Bis zum Stichtag 28. November war das Soll – eine Abdeckung von 40 Prozent aller Haushalte – nicht erfüllt. Der Anbieter hat die Frist nun noch einmal verlängert.
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Bereits 1000 Haushalte haben in Wachenbuchen und Hochstadt einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen. Bis zum Stichtag 28. November war das Soll – eine Abdeckung von 40 Prozent aller Haushalte – nicht erfüllt. Der Anbieter hat die Frist nun noch einmal verlängert.

Bis zum 28. November hatten die Hochstädter und Wachenbuchener Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich für einen Internetanschluss über Glasfaser zu entscheiden (wir berichteten). Zu dem Stichtag blieb die Anzahl der Haushalte in den beiden Stadtteilen allerdings weit hinter den anvisierten 40 Prozent. Da aber sowohl die Stadt als auch der Anbieter Deutsche Glasfaser laut eigenen Aussagen „großes Potenzial“ in dem Projekt sehen, wird die Phase der Nachfragebündelung bis zum 23. Januar 2021 verlängert.

Maintal – „Bereits 1000 Haushalte in Hochstadt und Wachenbuchen haben Verträge abgeschlossen, weil sie im Glasfaserausbau eine echte Standortverbesserung sehen – jetzt wollen wir gemeinsam noch mal alles geben, um die fehlenden Unterschriften einzuholen“, sagt Projektleiter Lennart Götte von Deutsche Glasfaser in einer Mitteilung des Unternehmens.

Zum Stichtag 28. November hatten sich 29 Prozent der Haushalte in Hochstadt und 26 Prozent der Wachenbuchener für den Glasfaser-Anschluss entschieden. „Im Gesamtprojekt bedeutet dies circa 28 Prozent“, erklärt Götte. Damit der Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss bis zu jedem Kundenhaushalt verlegt wird, müssen also noch rund zwölf Prozent bis zu dem neuen Stichtag 23. Januar von ihrem aktuellen Internetanbieter zu Deutsche Glasfaser wechseln.

Nicht für jeden eine gute Nachricht

„Wir werden verstärkt in den kommenden Wochen auf die Haushalte in Hochstadt und Wachenbuchen zugehen und weiterhin über unser Projekt informieren“, kündigt der Projektleiter weitere Maßnahmen an, um die 40-Prozent-Quote zu erreichen.

Für diejenigen, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, dürfte die Verlängerung allerdings keine erfreuliche Nachricht sein. Sie müssen dadurch nämlich länger auf die schnelle Internetverbindung warten als geplant. Der ursprüngliche Plan von Deutsche Glasfaser sah vor, die ersten Kunden Ende 2021 auf das neue Netz aufzuschalten. „Die Ausbauphase beziehungsweise Planungsphase kann erst erfolgen, wenn wir unsere Zielquote erreicht haben“, sagt der zuständige Projektleiter Götte dazu.

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