Schule in Maintal

Gut in Bischofsheim eingelebt: Neues Leitungsteam an der Erich-Kästner-Schule stellt sich vor

Wollen die Erich-Kästner-Schule bestmöglich durch die Pandemie navigieren: die neue Schulleiterin Bärbel Nocke-Olliger und ihr Stellvertreter Marcus Lumpe.
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Wollen die Erich-Kästner-Schule bestmöglich durch die Pandemie navigieren: die neue Schulleiterin Bärbel Nocke-Olliger und ihr Stellvertreter Marcus Lumpe.

Mitte August haben Bärbel Nocke-Olliger und Marcus Lumpe die Leitung der Erich-Kästner-Schule (EKS) übernommen. Ihr Dienstantritt an Maintals Integrierter Gesamtschule (IGS) war stark durch die aktuelle Coronapandemie geprägt. In diesen gesellschaftlich herausfordernden Zeiten fühlen sich beide von ihrem neuen Kollegium aber bestens unterstützt.

Maintal – „Wir nehmen beide gleichermaßen einen sehr kollegialen, offenen und freundlichen Umgangsstil wahr, der es uns leicht gemacht hat, uns in der EKS einzuleben und in die schulischen Organisationsstrukturen einzuarbeiten“, so die neue Schulleiterin. „Schließlich hat jede IGS ein eigenes Profil, besondere Schulprogrammschwerpunkte und unterrichtserweiternde Angebote.“

Nocke-Olliger war bislang ausschließlich an integrierten Gesamtschulen tätig und sammelte als „Pädagogische Koordinatorin“ erste Schulleitungserfahrungen in vielen Schulentwicklungsbereichen. Bewusst ausgeweitet habe sie diesen Erfahrungsbereich im Rahmen ihrer Stellvertreterinnenfunktion an einer anderen IGS. Die Übernahme der damit verbundenen unterrichtsorganisatorischen Aufgaben ihr neue Möglichkeiten der Verwirklichung pädagogischer Anliegen ermöglicht, sie erklärt. Die Entscheidung, sich in Rolle der Schulleiterin an der Erich-Kästner-Schule zu begeben, resultiert letztlich aus ihrer Wahrnehmung, dass sich diese integrierte Gesamtschule in ihrer bestehenden Konzeption mit ihren pädagogischen Überzeugungen im Einklang befindet. Sich hier als Schulleiterin einbringen zu können, Bestehendes zu bewahren, auszubauen und weiter zu entwickeln seien ihre schulischen Anliegen.

Unterschiedliche Vorerfahrungen sollen gemeinsam genutzt werden

Der Gymnasiallehrer Lumpe hat Unterrichtserfahrungen in verschiedenen Schulformen gesammelt. Er war unter anderem Fachbereichsleiter an einem Oberstufengymnasium, stellvertretender Schulleiter eines Gymnasiums und sammelte Erfahrungen an Kooperativen Gesamtschulen. Die Vielfalt der so gewonnenen Perspektiven wünscht er an einer Integrierten Gesamtschule zu erweitern, wie er sagt.

Ihre unterschiedlichen schulischen Vorerfahrungen wollen Nocke-Olliger und Lumpe nun gemeinsam nutzen, um die Schülerinnen und Schüler der EKS „nicht nur bestmöglich durch diese Pandemie zu navigieren, sondern auch, um das Ansehen dieser Schule im Besonderen sowie dieser Schulform im Allgemeinen zu fördern“.

„Die EKS ist eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler“, sagt Nocke-Olliger. Sie ist überzeugt, dass ein „langes, gemeinsames Lernen“ einen sozialen Rahmen bietet, in dem sich die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Talente entdecken und entfalten lassen sowie Leistungsstärken und -schwächen gefördert werden.

Förderung von Bewegung soll hohen Stellenwert genießen

So werde beispielsweise bereits in den Jahrgängen fünf und sechs eine sogenannte „Talentewerkstatt“ in den Regelunterricht integriert. In diesem über den verpflichtenden Regelunterricht hinausgehenden Unterrichtsangebot entdecken die Schüler grundlegende Fähigkeiten und Stärken, die das Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung positiv unterstützen sollen.

Der Förderung von Bewegung habe laut Nocke-Olliger an der EKS ebenfalls einen hohen Stellenwert, was der in der Stundentafel gesetzte dreistündige Sportunterricht ebenso spiegele, wie bewegte Pausenangebote und Arbeitsgemeinschaften.

„Auch künstlerisch ist die EKS sehr gut aufgestellt, wovon regelmäßige Ausstellungen in Maintal zeugen“, ist die neue Schulleiterin überzeugt. Eine musikalische Ausweitung ihrer Angebote würde sie begrüßen, wenn sich denn Musikpädagogen finden ließen, die diesen Bereich unterstützen würden.

Tag der offenen Tür an der Erich-Kästner-Schule

Das alles und noch viel mehr hätte die Schule im Rahmen eines Tages der offenen Tür gerne der Öffentlichkeit vorgestellt. „Doch das muss coronabedingt in diesen Monaten ausfallen“, so Nocke-Olliger „Also werden wir uns auf unserer Homepage präsentieren. Mitte November werden wir das pädagogische Konzept der Schule vorstellen; Anfang Dezember wird ein Film von Schülerinnen und Schülern über den Schulalltag gezeigt werden.“ Bis in den März hinein sollen weitere Beiträge aus den Schulstufen zu sehen sein. Beendet werden soll diese Fortsetzungsreihe mit kurzen Berichten ehemaliger Schüler über ihre erfolgreichen beruflichen Werdegänge.

Interessierte Eltern können einen individuellen Gesprächstermin vereinbaren. Das Sekretariat der Schule ist unter 06109 763460 erreichbar.  ccc

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