Stadt Maintal

Hilfe und Rat in schwierigen Zeiten: Rückblick der Maintaler Wirtschaftsförderung auf 2020

Monika Böttcher und Wirtschaftsföderin Anke Prätzas zu Besuch bei der Schlosserei Appel in Maintal-Ost.
+
Monika Böttcher und Wirtschaftsföderin Anke Prätzas zu Besuch bei der Schlosserei Appel in Maintal-Ost.

Die Maintaler Wirtschaftsförderung blickt in einer Mitteilung auf ein ereignisreiches Jahr 2020 zurück. Weil alle Präsenzveranstaltungen ausfallen mussten, bot die Wirtschaftsförderung Rat und Hilfe digital an.

Maintal – „Insbesondere kleine Unternehmen leiden unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Viele verzeichnen Einbrüche bei der Auftragslage; manche stufen ihre aktuelle Lage sogar als existenzbedrohend ein. Die Sicherstellung der Liquidität ist insbesondere für die kleinen Unternehmen eine Herausforderung“, sagt Wirtschaftsförderin Anke Prätzas.

Seit Beginn der Pandemie informiert sie die Unternehmen regelmäßig über die Verordnungen der Hessischen Landesregierung sowie die Förderprogramme von Bund und Land. Dazu zählen unter anderem Soforthilfen, Kurzarbeitergeld, steuerliche Hilfsmaßnahmen und der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung. So werden die aktuellen Informationen zu Corona umgehend per Newsletter an die Firmen weitergeleitet und sind ergänzend auf der städtischen Website zu sehen.

Maintal-Leben als Online-Plattform

Um Geschäfte, Gastronomie und Dienstleister unkompliziert zu unterstützen, gibt es die städtische Initiative „Maintal Leben“. Die Online-Plattform ermöglicht, Gutscheine zu kaufen oder Trinkgelder zu spenden, um Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister oder Anbieter von Freizeitangeboten zu unterstützen. Zahlreiche Unternehmen haben sich mit dem Start der Plattform im Frühjahr bereits registriert. Dies ist auch weiterhin möglich.

Leben kommt auch auf die einstige Brachfläche der Frankfurter Baumschule auf Maintaler Stadtgebiet. Dort hat die Erschließung der neuen Gewerbeflächen in Maintal-Bischofsheim begonnen. Die Arbeiten sollen bis zum Frühjahr 2022 abgeschlossen sein. Mit der Erweiterung des Gewerbegebiets Maintal-West werden in Maintal erstmals seit 20 Jahren neue Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Dies stärke den Wirtschaftsstandort und biete angestammten Firmen wichtige Entwicklungschancen. Zeitgleich erlauben die zusätzlichen Flächen, dass sich neue Firmen ansiedeln und den Branchenmix ergänzen.

Glasfasernetzausbau in Hochstadt und Wachenbuchen

„Der Wirtschaftsstandort Maintal bietet Unternehmen ausgezeichnete Rahmenbedingungen: Optimale Verkehrsanbindung an ÖPNV und Flughafen; zudem Anschluss ans zukunftsweisende Glasfasernetz. Näher dran an der Mainmetropole geht nicht“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher. Die Nachfrage nach Gewerbegebietsflächen in Maintal sei seit Jahren ungebrochen und kann durch die Erweiterung von Maintal-West bedient werden.

Ein weiteres wichtiges Projekt sei der Ausbau des Glasfasernetzes in Hochstadt und Wachenbuchen. „Dies bedeutet nicht nur einen Vorteil in Bezug auf die Lebens- bzw. Arbeitsqualität, sondern auch eine Wertsteigerung für die Immobilien und einen Standortvorteil für Maintal“, erklärt Böttcher. Eine Entscheidung ist bisher jedoch noch nicht gefallen (wir berichteten).

Neuauflage der Broschüre „Wirtschaftsvielfalt Maintal“

Ein weiteres Anliegen der Wirtschaftsförderung zusammen mit der Stadtentwicklung ist die Aufwertung der Haupteinkaufsstraßen. In einem ersten Schritt wird der Käthe-Jonas-Platz neugestaltet: Den Auftakt bilden zusätzliche Beleuchtungselemente und ein öffentlicher Bücherschrank. Darüber hinaus entstand ein Gestaltungshandbuch „Öffentliche Möblierungselemente“, das bereits leitend für die Aufstellung der ersten neuen Sitzbänke und Abfallbehälter in den Haupteinkaufsstraßen war. Um die Einkaufsstraßen attraktiver zu gestalten, erhielten außerdem rund zehn Immobilieneigentümer eine Beratung, mit welchen Möglichkeiten sie ihre Gebäude und Freiflächen aufwerten können.

Die zahlreichen Vorteile des Wirtschaftsstandorts Maintal fasst die Neuauflage der Broschüre „Wirtschaftsvielfalt Maintal“ zusammen. In kompakter Form informiert diese über die Wirtschaftsstruktur, vorhandene Gewerbegebiete, deren Standortvorteile sowie über die Lebens-, Wohn- und Freizeitqualität in Maintal. Die Neuauflage Broschüre erscheint in Kürze und ist bei der Wirtschaftsförderung erhältlich, zudem auf der städtischen Homepage und wird über weitere Kanäle verteilt.

Weitere Informationen

Wirtschaftsförderin Anke Prätzas ist erreichbar unter 06181 400 347 oder per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@maintal.de.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare