Stadt Maintal

Konfliktpotenzial am Mainufer vermeiden: Präventionsrat thematisiert unter anderem die Abfallentsorgung

Direkt im Einsatz: Der Erste Stadtrat Karl-Heinz Kaiser testete das neue Lastenfahrrad, das die Einsammlung von Abfällen entlang von Wegen künftig erleichtern soll.
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Direkt im Einsatz: Der Erste Stadtrat Karl-Heinz Kaiser testete das neue Lastenfahrrad, das die Einsammlung von Abfällen entlang von Wegen künftig erleichtern soll.

Der Präventionsrat hat sich kürzlich bei einem Treffen mit dem Mainufer befasst. Das Netzwerk mit Vertreter von Polizei, Verwaltung sowie weiteren Akteuren, die sich dafür engagieren, das Sicherheitsempfinden der Bürger zu steigern, trifft sich immer zweimal im Jahr, teilt die Stadt mit. Dabei werden mögliche Problemlagen erörtert und Lösungsvorschläge entwickelt.

Maintal – Das Dörnigheimer Mainufer ist ein beliebtes Naherholungsgebiet, in dem Menschen aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen Interessen aufeinandertreffen, heißt es weiter: Fahrradfahrer, Spaziergänger mit und ohne Hund, Freizeitsportler, spielende Kinder und Anwohner. Da ließen sich Reibungspunkte manchmal nicht vermeiden. Deshalb befasste sich der Präventionsrat kürzlich erneut mit dem Mainufer, um mögliche präventive Maßnahmen zu besprechen, die einerseits die unterschiedlichen Interessen harmonisieren sollen und andererseits die Bedeutung des Mainufers als Ort für Freizeit und Erholung berücksichtigen.

Die Gruppe traf sich am Skulpturenpark „Mainufergalerie“ und konzentrierte sich auf den Abschnitt bis zum ehemaligen Fischerpunkt nahe des Fähranlegers.

Auch Abfallentsorgung wurde thematisiert

Ein wiederkehrendes Thema seien Konflikte zwischen Fußgänger und Radfahrern. „Leider wird der reine Fußweg in unmittelbarer Ufernähe mitunter auch von Radfahrern genutzt, obwohl parallel ein gut ausgebauter Radweg verläuft, der Teil des offiziellen Radwegenetzes ist. Hier appellieren wir an alle Radfahrenden, den asphaltierten Radweg zu befahren, um Spaziergänger nicht unnötig zu gefährden“, sagte Frank Meisinger, Präventionsbeauftragter und Leiter des Fachdienstes Stadtpolizei.

Gegenstand der Gespräche war auch die Abfallentsorgung in diesem Bereich. Gerade in den Sommermonaten, wenn das Mainufer stärker frequentiert und dort gerne auch gepicknickt wird, sind volle Abfallbehälter und achtlos weggeworfener Müll ein Ärgernis. Deshalb wird geprüft, ob zusätzliche Abfallbehälter aufgestellt werden können. Für die regelmäßige Leerung ist seit kurzem ein spezielles Lastenrad des Eigenbetriebs Betriebshof im Einsatz, das die Einsammlung von Müll entlang der Wege und an beliebten Aufenthaltsplätzen in Dörnigheim erleichtert. Für 2022 ist geplant, weitere Lastenräder auch in den anderen Stadtteilen einzusetzen.

Präventionsstreife hat im Dezember seine Tätigkeit wieder aufgenommen

Einen wesentlichen Beitrag, um das Mainufer gestalterisch aufzuwerten, leistet die Stadtleitbildgruppe „Mainufer“. Die ehrenamtlich Aktiven initiieren und realisieren Projekte, um die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich zu stärken. Die Mainufergalerie oder das Rosengärtchen sind zwei prominente Beispiele, zählt die Stadt auf. Als nächstes soll der Fischerpunkt nahe des Fähranlegers umgestaltet werden und durch eine Freitreppe und Ruhebänke zum Verweilen einladen, heißt es in der Mitteilung. Am Fähranleger selbst wird der Kreis Offenbach die Masten und Dalben beseitigen. Die Rampen bleiben erhalten und sollen langfristig umgestaltet

Im Dezember hat auch die Präventionsstreife wieder ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie kontrolliert in den Abend- und Nachstunden sowie an den Wochenenden insbesondere neuralgische Treffpunkte, die mit einem gewissen Konfliktpotential verbunden sind, so die Stadt. Zusätzlich leitet die Maintaler Polizeidienststelle Hinweise oder Beschwerden an die Stadtpolizisten der Präventionsstreife weiter.

Wer Fragen oder Anregungen hat, kann sich auch direkt an den Präventionsbeauftragten Frank Meisinger wenden. Er ist erreichbar unter 06181 400-263 oder per E-Mail an praevention.kompass@maintal.de.

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