Gleichberechtigung

Rosen für Frauenrechte: Aktion zum Weltfrauentag auf dem Wochenmarkt

Gemeinsam für Gleichberechtigung auf dem Bischofsheimer Wochenmarkt: Bürgermeisterin Monika Böttcher, die städtische Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Annika Frohböse und Christine Empter, Projektkoordinatorin für Fairtrade (von rechts)mehr Gleichberechtigung.
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Gemeinsam für Gleichberechtigung auf dem Bischofsheimer Wochenmarkt: Bürgermeisterin Monika Böttcher, die städtische Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Annika Frohböse und Christine Empter, Projektkoordinatorin für Fairtrade (von rechts)mehr Gleichberechtigung.

Rosen stehen traditionell für die Forderung nach mehr Gleichberechtigung. Auch mit den Rosen, die Bürgermeisterin Monika Böttcher und Annika Frohböse als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Maintal am 5. März auf dem Wochenmarkt in Bischofsheim an Maintalerinnen verschenkten, setzten sie laut Mitteilung ein Zeichen. Mit den fair gehandelten Blumen machten sie auf die enormen Leistungen von Frauen, ganz besonders in Zeiten der Pandemie, aufmerksam.

Maintal – Anlässlich des Weltfrauentags verschenkte die Maintaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte am vergangenen Freitag auf dem Bischofsheimer Wochenmarkt Rosen an alle Frauen. „Gleichzeitig regte sie mit einer Bodenzeitung humorvoll dazu an, sich mit dem Thema Gleichstellung zu befassen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Rosen-Aktion sei in diesem Jahr eine der wenigen Veranstaltungen, die Corona-bedingt anlässlich des Weltfrauentags stattfinden könne. Die Baumpflanzaktion wurde auf den Sommer verschoben. Umso wichtiger war es Frohböse, den Tag zu nutzen, um ein Zeichen zu setzen für mehr Gleichberechtigung.

Seit die Vereinten Nationen 1975 erstmals den 8. März zum Tag der Frauenrechte ausgerufen haben, ist das Datum weltweit für Frauen Anlass, um auf ihre Benachteiligung aufmerksam zu machen. „Das Thema Gleichstellung wird uns noch lange fordern. Ganz gleich, ob es um gleiche Entlohnung oder politische Teilhabe geht - Frauen haben immer noch das Nachsehen“, sagt Frohböse und ergänzt: „Gerade in Corona-Zeiten leisten Frauen besonders viel. Meistens sind sie es, die im Home-Office zusätzlich die Kinder betreuen. Viele Familien fallen gerade jetzt in traditionelle Rollenstrukturen zurück, was eine zusätzliche Belastung für Frauen bedeutet.“

Eine Aktion für die Gleichberechtigung

Auch die Bürgermeisterin unterstützt die Aktion. „Die Frage der Gleichberechtigung ist noch immer aktuell und erfordert, dass wir uns intensiv mit ihr befassen, wenn wir die Rechte der Frauen nachhaltig stärken wollen. Weil sich gerade in Zeiten der Pandemie die Lebenssituation vieler Frauen verschärft, möchten wir mit der Rosenaktion auf die enorme Leistung von Frauen aufmerksam machen und für mehr Gleichberechtigung werben“, so Böttcher.

Begleitet wurde Frohböse in diesem Jahr außerdem von Christine Empter, der Projektkoordinatorin für Fairtrade in Maintal. Sie sieht einen engen Bezug zwischen Fairtrade und dem Thema Frauenrechte: „Auf den Blumenfarmen arbeiten vor allem Frauen, teils unter widrigen Bedingungen. Deshalb ist es uns wichtig, dass die Rosen, die wir verschenken, fair gehandelt sind. Denn Fairtrade sorgt für faire Standards bei den Beschäftigungsverhältnissen. Frauenrechte lassen sich heute nicht mehr ohne Fair Trade denken.“  jmg

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