Mike Süsser

Starkoch lobt Gericht aus Maintaler Restaurant „Fleur de Sel“

Kostprobe: TV-Koch Mike Süsser hat sich das Gericht bei Dreharbeiten zur Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“ schmecken lassen.
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Kostprobe im Restaurant „Fleur de Sel“ in Maintal: TV-Koch Mike Süsser hat sich das Gericht bei Dreharbeiten zur Kabel-Eins-Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“ schmecken lassen.

Das Restaurant „Fleur de Sel“ in Maintal serviert Bouillabaisse, einen Fischeintopf. Das schmeckt auch Starkoch Mike Süsser. Sogar Kabel-Eins war schon zu Gast.

Maintal – Ursprünglich ein Resteessen der Fischer in Marseille, zählt die Bouillabaisse mittlerweile zu den Klassikern der Haute Cuisine. Dabei gibt es unzählige Abwandlungen des traditionellen Fischgerichts.

Patrick Theumer, Küchenchef des mediterranen Restaurants „Fleur de Sel“ in Dörnigheim, serviert Garnelen, Jakobsmuscheln, Wolfsbarsch, Steinbutt und Rotbarsch oder Seeteufel mit Zucchini-Karotten-Fenchelgemüse, Sauce Rouille und Kräuterbrotchip.

Ihre charakteristische Note erhält seine Bouillabaisse, die man im Übrigen mit jedem frischen mediterranen Fisch zubereiten kann, dadurch, dass er die Filets nicht kocht, sondern anbrät und mit Aioli verfeinert.

Kabel Eins zu Gast im Restaurant „Fleur de Sel“ in Maintal (Main-Kinzig-Kreis)

Diese „Bouillabaisse à la facon Patrick“ hat den Starkoch Mike Süsser so begeistert, dass er das Rezept in sein neues Kochbuch „Der Profi kommt. Essen wie in den besten Lokalen“ aufgenommen hat. Die Wertung des Spitzenkochs: zehn von zehn Punkten.

Persönlich gekostet hat der TV-Koch Patrick Theumers Kreation während der Dreharbeiten zur Kabel-Eins-Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“. Den Kochwettbewerb, bei dem mehrere Gastronomen gegeneinander antreten, hat das „Fleur de Sel“-Team 2018 für sich entschieden – allerdings erst im zweiten Anlauf.

Besondere Fischkreation: Patrick Theumer vom Restaurant „Fleur de Sel“ in Maintal (Main-Kinzig-Kreis) konnte mit seiner Variation der Bouillabaisse auf ganzer Linie überzeugen.

„In der ersten Runde hatte ich neben dem Wettbewerb das ganz normale A-la-Carte-Geschäft – und die Gäste gehen eben vor“, erklärt Patrick Theumer, der bei der zweiten Chance nur eingeweihte Stammgäste bewirtete. So konnte er sich eine Stunde Zeit „fürs Fernsehen“ nehmen.

Zeit, die er brauchte, weil er alle Zutaten selbst und frisch zubereitet, was ihm vom TV-Koch großes Lob einbrachte. „Hier wird alles selbst gemacht, aus frischen Zutaten“, schwärmte er von Patrick Theumer, der sowohl die deutsche als auch die französische Staatsbürgerschaft hat und dem das Kochgen in die Wiege gelegt wurde. „Er hat mich Kollege genannt, das macht mich dann schon stolz“, sagt der Küchenchef, dessen Bouillabaisse seitdem auch verstärkt nachgefragt wird.

Restaurant „Fleur de Sel“ in Maintal (Main-Kinzig-Kreis): Neustart nach acht Monaten Corona-Zwangspause

Doch über schwächelnden Absatz kann sich das „Fleur de Sel“ ohnehin trotz Corona nicht beschweren. Viele Besucher würden lange Anfahrten in Kauf nehmen, um sich die Kreationen schmecken zu lassen und auch um dem Küchenchef und seiner Crew in der offenen Showküche über die Schulter schauen.

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Seit Juni wird in der Küche wieder gekocht. Acht Monate lang musste das „Fleur de Sel“ coronabedingt schließen. Ein Abholgeschäft sei in der gehobenen Küche nur bedingt machbar und nicht annähernd ein Ersatz für das kulinarische Erlebnis vor Ort, findet Theumer. „Das war natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, sagt Horst Theumer, Vater des Küchenchefs, der mit Sohn Patrick das Geschäft gemeinsam führt.

Im Restaurant „Fleur de Sel“ in Maintal hilft die ganze Familie mit

In dem Restaurant – dem einzigen im Michelin-Guide vertretenen im Main-Kinzig-Kreis – arbeitet die ganze Familie mit. „Das Erlebnis, das unsere Gäste hier schätzen, lebt von dem Bild des Essens, von der Atmosphäre hier.“ Das ist in To-Go-Pappschachteln kaum vermittelbar.

Dennoch ist das Restaurant, das im November sein zehnjähriges Bestehen feiert, vergleichbar gut durch die Krise gekommen. „Und jetzt ist das Geschäft auch wieder gut angelaufen. Die Stammgäste bleiben uns treu und es kommen auch neue hinzu“, so der Seniorchef. (Bettina Merkelbach)

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