Maintal

Sportlicher Spaß beim 13. Bischemer Wintervolley

13 Teams haben an der 13. Auflage des Vorbereitungsturniers in Bischofsheim teilgenommen. Foto: Sabrina Kwasniok

Maintal. Am Wochenende fand in Bischofsheim wieder das Vorbereitungsturnier "Bischemer Wintervolley" statt. Auf drei Feldern treten sowohl Damen- als auch Mixedrunden an, manche mit mehr, manche mit weniger Ernsthaftigkeit. Wir haben die Mitorganisatorin Mira Traxler von der Turnerschaft Bischofsheim begleitet.

Von Sabrina Kwasniok

Mira Traxler gehört zum Inventar der TS Bischofsheim. Seit sie sechs Jahre alt ist, spielt sie schon Volleyball im Verein. Denn schon ihre Mutter war ehrenamtlich in Bischofsheim engagiert. Im Moment spielt sie mit der Damenmannschaft in der Bezirksoberliga. Aber auch organisatorisch beteiligt sie sich im Verein. So ist sie stark bei der Vorbereitung des 13. Wintervolley-Turniers eingebuten, das am Samstag stattfand.

13 Teams haben teilgenommen

Die Ausrichtung des Turniers ist für den Verein inzwischen schon zur Routine geworden. Bis 2015 war Mira Traxler selbst noch die Hauptorganisatorin. Inzwischen hat Claudia Köhler diese Aufgabe übernommen und fungiert als Eventmanagerin. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits im Oktober. Da fing die Ausschreibung für die Teilnehmer an. Insgesamt meldeten sich in diesem Jahr 13 Teams an.

Im Dezember wurden die Aufgaben und To-do-Listen verteilt. Doch das läuft nach 13 Jahren zumeist reibungslos. „Alle wissen inzwischen, was sie zu tun haben“, sagt Traxler. Insgesamt 15 freiwillige Helfer sind am Turniertag eingespannt. „Wir arbeiten Claudia in drei Reihen zu. Jeder versucht, mitzuhelfen und das ist das Schöne.“ Gerade das Engagement der Ehemaligen lobt Traxler besonders: „Es ist toll, dass wir so eine starke Gemeinschaft haben.“

Routine pur: Turnerschaft richtet Turnier seit 13 Jahren aus

Lediglich einmal musste Mira Traxler am Samstag nachhelfen. Am Büfett gab es zu wenig Salate, doch auch auf den Fall war die 40-Jährige vorbereitet. Noch zwei Salate auf Vorrat hatte sie in ihrem Auto gebunkert – perfekte Vorbereitung. Denn inzwischen gebe es keine Hängepartien mehr in der Planung.

In den 13 Jahren hat der Verein viel gelernt. Seit sieben Uhr war Mira Traxler am Samstag auf den Beinen. Erst den Sohn zur Oma bringen, restliches Aufbauen in der Halle und dann auch noch sich selbst auf das Turnier vorbereiten. Doch für Traxler ist das kein Problem: „Da wir uns alle aufeinander verlassen können, opfere ich gerne meine Freizeit für das Team.“

Gespielt wurde am Samstag auf drei Feldern gleichzeitig – zwei für die Frauenteams und eins für die Hobby-Mixed-Teams. Der Spielmodus wird meist erst am Turniertag festgelegt. In diesem Jahr wurde erst eine Vor- und dann eine Hauptrunde in einem Rotationsmodus gespielt. Wer nicht spielt, ist Schiedsrichter.

Auch Hobbymannschaften nehmen teil

Das Bischemer Wintervolley-Turnier soll als Rückrunden-Vorbereitung für die Damen dienen, denn bereits nächste Woche geht der Ligatrubel wieder los. Doch auch Hobbymannschaften können teilnehmen. So auch die Fifty Shades of Dennis. Das Team ist schon seit vier Jahren dabei und wird seitdem immer mit einem Sonderpreis geehrt.

Sorgten für Aufsehen: Das Hobbyteam der Fifty Shades of Dennis kam in sexy Outfits auf den Platz, passend zu ihrem Motto „Swingerclub“.

„Wir finden die Aktion der Jungs und Mädels so cool, dass wir ihnen immer einen Schönheitspreis verleihen“, erklärt Traxel. Dieses Jahr war das Motto des Teams „Swingerclub“. Daher bekamen die Zuschauer viel nackte Haut zu sehen.

Erfolgsrezept heißt Prosecco

In der Liga ist das Damenteam der TSB aktuell gut platziert. In der Bezirksoberliga steht es nach dem Aufstieg auf Platz fünf – und das trotz einiger Verluste. „Das war so nicht für uns zu erwarten, aber wir freuen uns und wollen jetzt auch in der Rückrunde unsere Klasse halten.“

Der Stammspruch der Bischofsheimerinnen: Prosecco. „Das ist einfach erklärt. Wir lieben einfach Sekt und trinken eigentlich nach jedem Training unsere Flasche“, erklärt Traxler lachend.

Heimvorteil nicht genutzt: TSB landet auf Platz zwei

Am Samstag lautete die Devise für das Team: Spaß haben und wieder reinkommen. „Wir kriegen jedes Jahr große Wertschätzung von den anderen Mannschaften und das ist mitunter das Wichtigste für uns“, sagt Traxler.

Doch am Ende reichte es sogar noch für einen zweiten Platz hinter den Siegerinnen des FTG Frankfurt. Bei den Mixed- und Hobbyteams triumphierten die Samurai Spirits vor den Fifty Shades of Dennis – aber die hatten ja schon den Schönheitspreis gewonnen.

Quelle: Hanauer Anzeiger

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