Engagement für die europäische Partnerschaft

Staatssekretär Mark Weinmeister besucht den Beirat Städtepartnerschaften

Informierte sich über die Aktivitäten des Beirates Städtepartnerschaften: Staatssekretär Mark Weinmeister (Dritter von links).
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Informierte sich über die Aktivitäten des Beirates Städtepartnerschaften: Staatssekretär Mark Weinmeister (Dritter von links).

In Maintal spielen die Städtepartnerschaften eine große Rolle. Davon konnte sich auch Staatssekretär Mark Weinmeister bei seinem Besuch beim Beirat Städtepartnerschaften überzeugen.

Maintal – Auch in Zeiten von Corona ruhen die Aktivitäten rund um die Maintaler Städtepartnerschaften nicht. „Zwar sind keine persönlichen Besuche möglich, aber es werden kleine Schritte gemacht das europäische Netzwerk enger zu knüpfen“, heißt es in einer Mitteilung des Stadtverordnetenvorstehers Karl-Heinz Kaiser, der auch für die Städtepartnerschaften zuständig ist. Eine besondere Würdigung der Aktivitäten für die europäische Partnerschaft haben die Aktiven in Maintal demnach durch den Besuch von Staatssekretär Mark Weinmeister Ende Juli im Maintaler Rathaus erfahren. Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) und Kaiser berichteten über die Aktivitäten der vergangenen Jahre und das in 2020 auf Eis gelegte Programm des Beirates Städtepartnerschaften.

Staatssekretär Weinmeister zeigte sich sehr beeindruckt von der Vielfalt der unterschiedlichsten Begegnungen für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Besondere Wertschätzung erfuhr das Projekt Partnerschaftswegweiser, das der Beirat 2019 begonnen hat und das mittlerweile auch in den Partnerstädten seine Spuren hinterlassen hat. Wenige Tage zuvor wurde ein weiterer Baustein des Wegweiser Projektes in Maintals Partnerstadt Moosburg/Kärnten abgeschlossen. In 2019 haben die Maintaler Partnerstädte das jeweilige Gegenstück zu dem in Maintal aufgestellten Wegweiser erhalten.

Im Juli wurde in Moosburg der dortige Partnerschaftsmast offiziell durch Bürgermeister Herberg Gaggl in Anwesenheit einer kleinen Maintaler Delegation am Rande der Schlosswiese eingeweiht. Als vorläufig letzte Aktivität in Sachen Partnerschaftsmast und als letzte Veranstaltung des am 23. August aus dem Amt scheidenden Stadtverordnetenvorstehers Kaiser wird das so genannte „Maintal Netzwerk“ am Freitag, 21. August, am Busbahnhof Maintal Ost geschlossen. Ab 18 Uhr wird dort der vierte Mast offiziell übergeben. In 2019 wurden die ersten Masten in Hochstadt am Rathaus und in Wachenbuchen am Willi-Fischer-Haus eingeweiht. In diesem Jahr wurde im Januar in Bischofsheim in Anwesenheit der Bürgermeister aus Katerini und Moosburg der dritte Mast übergeben.

Kaiser dankt zum Ende seiner dreijährigen Verantwortung für den Beirat allen Aktiven: „Ein besonderer Dank geht an den Fachbereich Stadtentwicklung und an den Betriebshof. Es war nicht immer einfach, einen geeigneten Standort für die Masten zu finden. Gerade die vielfältigen Leitungen unter der Erde erforderten besondere Kreativität, um Erwartungen an einen Standort und dessen Erfüllung umzusetzen.“

Am 24. August wird Kaisers Nachfolge als Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Laut Satzung des Beirates Städtepartnerschaften wird die Nachfolge auch für die Städtepartnerschaften verant-wortlich sein. Kaiser wünscht sich von seiner Nachfolge, dass „diese auch in Corona-Zeiten die Möglichkeiten nutzt, das europäische Netzwerk auszubauen und mit dem Beirat die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“. Kaiser selbst wird in seiner neuen Rolle als Erster Stadtrat (wir berichteten) ab September die Städtepartnerschaften unter anderem aktiv begleiten.  ccc

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