Bis 10. Januar 2021

Umgestaltung des Rumpenheimer Wegs: Drei Varianten - Bürger können mitentscheiden

Der Rumpenheimer Weg in Bischofsheim soll umgestaltet werden. Dazu gibt es drei Vorschläge, die interessierte Bürger nun im Zuge einer Umfrage bewerten können.
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Der Rumpenheimer Weg in Bischofsheim soll umgestaltet werden. Dazu gibt es drei Vorschläge, die interessierte Bürger nun im Zuge einer Umfrage bewerten können.

Der Rumpenheimer Weg in Bischofsheim soll neu gestaltet werden. Dazu ruft die Stadt Maintal nun Interessierte zum Mitwirken auf. Ein Planungsbüro hat nämlich im Auftrag der Verwaltung drei verschiedene Varianten für die Umgestaltung erarbeitet, die die Maintaler bewerten können.

Maintal - Der Rumpenheimer Weg ist laut Mitteilung aus dem Rathaus eine wichtige Verkehrsachse im Stadtteil Bischofsheim, die den Fechenheimer Weg mit der Straße „Am Kreuzstein“ verbindet. „Sie wird von unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern intensiv genutzt. Deshalb sollen die Interessen der verschiedenen Nutzer und Anwohner bei der weiteren Planung zur Umgestaltung dieser Straße Berücksichtigung finden. Alle Bürger sind deshalb eingeladen, drei Varianten zu bewerten, die ein Planungsbüro erarbeitet hat“, heißt es.

Fahrrad-Schutzstreifen für Rumpenheimer Weg geplant

Ziel der Vorschläge sei es, einen gleichmäßigen Verkehrsfluss zu ermöglichen und gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Denn der Rumpenheimer Weg gehöre zum Streckennetz des Maintaler Busverkehrs, sei Teil des Schulwegeplans und werde sowohl vom motorisierten Individualverkehr als auch von Radfahrern genutzt. Deshalb sehen alle drei Varianten die Einrichtung eines Fahrrad-Schutzstreifens vor.

Die wesentlichen Unterschiede bestehen laut Verwaltung darin, ob und in welchem Umfang Pflanzinseln und Stellplätze erhalten bleiben sollen, die einerseits die gefahrene Geschwindigkeit reduzieren, andererseits den Verkehrsfluss zuweilen stocken lassen sollen. Aktuell befinden sich laut Mitteilung am Rumpenheimer Weg 32 Stellplätze und 18 Pflanzinseln.

Teilnahme an Umfrage im Netz oder per Post

Die drei Varianten für die Umgestaltung der Straße sind auf der städtischen Website einzusehen Noch bis 10. Januar 2021 haben Bürger darüber die Möglichkeit, sich an einer Umfrage zu den Vorschlägen des Verkehrsplanungsbüros zu beteiligen. Dies ist online über den Button „Jetzt mitmachen“ oder auf telefonische Anfrage hin auch postalisch möglich, wie die Stadt mitteilt.

„Wir möchten die Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger in den politischen Entscheidungsprozess einfließen lassen. Ziel ist, gemeinsam eine gute Lösung für eine verkehrssichere und nutzerfreundliche Umgestaltung zu finden“, wird Bürgermeisterin und Stadtplanungsdezernentin Monika Böttcher (parteilos) in der Mitteilung zitiert.

Stadt Maintal stellt drei verschiedene Varianten vor

Variante eins sieht demnach vor, dass Fahrrad-Schutzstreifen abschnittsweise eingerichtet und aufgrund der Fahrbahnbreite an den Engstellen unterbrochen werden. Bei dieser Maßnahme, die laut Stadtverwaltung mit einem geringen baulichen Aufwand verbunden ist, blieben zehn Pflanzinseln und zwei Parkplätze erhalten.

Variante zwei sieht vor, dass es in beide Fahrtrichtungen Fahrrad-Schutzstreifen geben soll und zusätzlich eine Erhöhung der Fahrbahn in den Kreuzungsbereichen erfolgt. Dadurch würden Geschwindigkeiten im Kreuzungsbereich reduziert und die Sicherheit erhöht. Diese Lösung sei aufgrund der baulichen Veränderungen die teuerste Variante und würde den Verlust der Pflanzinseln und Parkplätze bedeuten.

Rumpenheimer Weg: Keine Reduzierung der Geschwindigkeit geplant

Bei Variante drei werden Fahrrad-Schutzstreifen nur auf der Nordseite eingerichtet. Der Vorteil dieser Option wäre laut Mitteilung, dass sie mit einem geringen baulichen Aufwand einhergeht und 29 Parkplätze sowie 15 Pflanzinseln erhalten werden könnten.

Es ist nicht vorgesehen, die komplette Straße umzubauen, heißt es weiter. Gehwege und Fahrbahn sollen grundsätzlich beibehalten werden. Auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit sei nicht möglich, weil hierfür die rechtliche Grundlage fehle. Für nähere Auskünfte steht Verkehrsplaner Andreas Herbig unter Telefon 06181 400455 zur Verfügung.  ccc

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