Besucher halten sich an Corona-Regeln

Zwischenbilanz zur Freibad-Saison in Maintal: Nur das Wetter spielt nicht mit

Blick aufs kühle Nass: Der bisherige Sommer war in weiten Teilen nur etwas für hartgesottene Schwimmbadbesucher. Bisher kamen dennoch fast 16 000 Besucher ins Maintalbad. Archiv
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Blick aufs kühle Nass: Der bisherige Sommer war in weiten Teilen nur etwas für hartgesottene Schwimmbadbesucher. Bisher kamen dennoch fast 16 000 Besucher ins Maintalbad. Archiv

Groß war die Freude Anfang Juli, als das Maintalbad wieder seine Pforten öffnete. Unter den gegebenen Hygieneregeln und mit gewissen Einschränkungen verbunden stand dem Badespaß nichts mehr im Weg. Einzig das Wetter macht einen Strich durch die sommerliche Rechnung. Die Zwischenbilanz fällt dennoch positiv aus.

Maintal – Wie die städtische Pressestelle Ende vergangener Woche auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, wurden bis dato seit der Eröffnung am 7. Juli 15 500 Besucher in das Freibad eingelassen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wurde die maximal zugelassene Besucherzahl erhöht. 2020 wurden im Monat August rund 9000 Besucher erfasst. 2019 waren es im gleichen Monat 11 000, 2018 sogar 17 000. In den letzten beiden Ferienwochen könnten die Zahlen noch einmal in die Höhe steigen, schließlich sind die Wetteraussichten bedeutend besser.

Die bisherigen Auswirkungen des schlechten Sommers sind laut Stadt vergleichbar mit denen anderer Jahre, in denen das Wetter nicht mitspielte. Da spiele es auch keine Rolle, ob Ferien seien oder nicht. Veränderungen in Form von steigenden Besucherzahlen konnten nicht festgemacht werden, auch hier komme es immer aufs Wetter an.

Gute Erfahrungen mit Online-Ticketvergabe

Auch an die elektronische Ticketvergabe haben sich die Maintaler mittlerweile gewöhnt. Hier wurden bereits vergangenes Jahr gute Erfahrungen gemacht. Lange Schlangen vor den Bädern im Umkreis hatten da teilweise für Tumulte gesorgt. Auch für ältere Menschen, die mit dem Internet nicht vertraut sind, habe man immer eine Lösung gefunden. „Meist konnten wir mit einem Telefongespräch mögliche Hürden minimieren“, teilte die Stadt mit.

Dementsprechend konnte man im Maintalbad regelmäßig alle Altersschichten begrüßen, vor allem eine Gruppe sei jedoch öfter anzutreffen gewesen. „Wir haben festgestellt, dass wir seit dem Verkauf von E-Tickets und der Besucherbeschränkung mehr Familien mit Kindern im Freibad begrüßen dürfen, die unser Freibad noch nicht genutzt hatten“, so die Stadt. Über die Ursache lässt sich nur mutmaßen, womöglich ist die reduzierte Besucherzahl ein Anreiz für Familien mit Kindern.

Schwimmbadbesucher halten sich an die Corona-Regeln

An die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, haben sich die Schwimmbadbesucher bereits gewöhnt, so die Erfahrung der Stadt. „Unsere Gäste schätzen die Art und Umsetzung unserer Corona-Regeln. Wenn es Auffälligkeiten gibt, erinnern unsere Mitarbeiter freundlich an die Einhaltung der Corona-Regeln. Durch die begrenzte Anzahl an gleichzeitig anwesenden Gästen von maximal 400 kommt man sich auch nicht zu nahe“, ist sich die Stadt Maintal sicher.

Einen Negativ-Test beziehungsweise Impf- oder Genesenenausweis müssen die Besucher nicht vorzeigen, auch wenn die Stadt Negativtests vor dem Schwimmbadbesuch dringend empfiehlt. Man verweigere aber auch keinen Kunden den Zugang zum Freibad. Auf die Frage, ob und wie oft Besucher negative Testergebnisse oder sonstige Nachweise vorlegen, gab die Stadt keine konkrete Antwort. Corona-Fälle, bei denen sich Besucher im Freibad angesteckt hätten, seien nicht bekannt. Weder bei der Stadt Maintal noch beim zuständigen Gesundheitsamt.

Stadt nutzt Erfahrungen aus Sommer 2020

Das bisherige Zwischenfazit fällt daher sehr positiv aus: „Bei dem zweiten Corona-Sommer konnten wir viele Erfahrungen aus dem ersten mitnehmen. Wir waren im ersten Jahr sehr streng mit den Regeln umgegangen und konnte diese schon nach kurze Zeit lockern, dies war auch dem positiven Umgang unsere Gäste mit den Einschränkungen geschuldet. In diesem Jahr gab es nur zwei Zeitfenster (2020 waren es drei) mit einer höheren maximalen Besucheranzahl. Dadurch ist die Dauer und die Aufenthaltsqualität nochmal verbessert worden“, bilanziert die Stadt.

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