Förderbescheid

Nidderau: Bund zahlt 550.000 Euro für Erweiterung der Kita in Eichen

Förderung für den Neubau (von links): Kita-Leiterin Lil-Christine Schlegel-Voß, Bürgermeister Andreas Bär, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Erster Stadtrat Rainer Vogel und Holger Nix (Stadt Nidderau, Leitung Fachbereich Soziales).
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Förderung für den Neubau (von links): Kita-Leiterin Lil-Christine Schlegel-Voß, Bürgermeister Andreas Bär, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Erster Stadtrat Rainer Vogel und Holger Nix (Stadt Nidderau, Leitung Fachbereich Soziales).

Die Kita Eichen soll in den nächsten Monaten durch einen Neubau von vier auf sechs Gruppen erweitert werden. Dazu überreichte nun Winfried Ottmann (CDU), Jugenddezernent des Main-Kinzig-Kreises, einen Förderbescheid des Bundes über 550 000 Euro an Bürgermeister Andreas Bär (SPD) und Ersten Stadtrat Rainer Vogel (Grüne).

Nidderau – Ein Flatterband zum Absperren ist vor wenigen Tagen schon zu sehen gewesen auf dem Außengelände der Kindertagesstätte in Nidderau-Eichen. Allerdings handelte es sich dabei noch um ein Relikt aus der corona-bedingten Aufteilung des Spielgeländes, noch nicht um einen Vorboten der anstehenden Baumaßnahme. „Nidderau wächst, die Stadt liegt hoch im Kurs bei jungen Familien, nicht nur punktuell, sondern alle Teile der Stadt. Es ist gut, dass die Stadtverwaltung hier rechtzeitig auch mit der Infrastruktur im wahrsten Sinne vorbaut“, sagte Ottmann laut Mitteilung bei der Übergabe des Bescheids.

Andreas Bär und Rainer Vogel erläuterten dem Kreisbeigeordneten Ottmann die Baumaßnahme und auch die Notwendigkeit dahinter. „Immer mehr junge Familien kaufen Bestandsimmobilien in den Stadtteilen, nicht zuletzt in Eichen. Zusammen mit den neuen Wohneinheiten, die derzeit entstehen, ergibt sich ein immenser Mehrbedarf nach Kinderbetreuung, den wir natürlich decken wollen“, sagte Bär. 

Platz für 150 statt bisher 100 Kinder

Die Kindertagesstätte bietet derzeit Platz für bis zu 100 Kinder. Diese Kapazität soll bis Sommer kommenden Jahres auf bis zu 150 Kinder anwachsen, inklusive neuem Bewegungsraum. Der Neubau entsteht als zweistöckiges Gebäude parallel zur Höchster Straße. Für Kita-Leiterin Lil-Christine Schlegel-Voß ist es die ersehnte Erweiterung. Die Gruppen seien jetzt schon durchweg belegt, zudem verzeichne man deutlich mehr Voranmeldungen.

Winfried Ottmann wünschte ihr für die nächsten Wochen und Monate „gute Nerven und gutes Gelingen“. Und mit Blick auf das Absperrband sagte er mit Augenzwinkern: „Natürlich wird die Bewegungsfreiheit der Kinder draußen, während der Baumaßnahme, etwas eingeschränkt sein. Dafür werden die Kinder binnen kurzer Zeit so viel über Gewerke, Baumaschinen und Absperrungen lernen wie vielleicht nie mehr in ihrem Leben.“

Variante mit Kita-Räumen in Seniorenzentrum vom Tisch

Der Anbau war eine Zeit lang parallel zu einer Kinderbetreuungsmöglichkeit im Seniorenzentrum diskutiert worden, das nach aktueller Beschlusslage in unmittelbarer Nachbarschaft geplant ist. Diese Variante ist mit dem Anbau an die Kita obsolet. Ein Runder Tisch zum Streitthema APZ konnte nach Auskunft der Stadtverwaltung aufgrund der Pandemie bislang noch nicht einberufen werden.

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