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Nidderau: Eltern aus Erbstadt klagen über mangelnde Sicherheit im Schulbus

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Von: Jan-Otto Weber

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Zu wenig Sitzplätze und zu hohe Haltegriffe: Eltern wünschen sich mehr Sicherheit im Schulbus. SYMBOL
Zu wenig Sitzplätze und zu hohe Haltegriffe: Eltern wünschen sich mehr Sicherheit im Schulbus. (SYMBOLFOTO) © dpa

Mit einem Resolutionsantrag zur „Verbesserung der sicheren Schülerbeförderung von Nidderau-Erbstadt zur Albert-Schweitzer-Schule nach Heldenbergen“ hat die CDU in der Stadtverordnetenversammlung auf Beschwerden von Eltern aufmerksam gemacht.

Nidderau – Demnach gibt es nicht genügend Sitzplätze für alle Schulkinder, Haltegriffe sind insbesondere für die Erstklässler zu hoch angebracht. „Die Eltern in Erbstadt sind sehr empört“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Warlich in der Sitzung. Es habe es bereits ein Treffen von Eltern, der Schulleitung und der für die Schülerbeförderung zuständigen Kreisverkehrsgesellschaft gegeben. Die KVG habe sich aber „relativ unbeweglich“ gezeigt, so Warlich.

SPD-Fraktionschef Vinzenz Bailey dankte der CDU-Fraktion für die Initiative. Die Situation sei delikat, da die ehemals reinen Schulbusse extra für die öffentliche Personenbeförderung geöffnet worden seien, um eine bessere Taktung zu erreichen, wodurch nun diese unbefriedigende Situation entstanden sei.

Vertreter der Kreisverkehrsgesellschaft sollen in Ausschuss kommen

„Wir wollen deshalb aus der Resolution einen Sachantrag machen und Vertreter der KVG in den Ausschuss einladen, um generell die Schülerbeförderung in der Stadt zu betrachten und entsprechende Maßnahmen zu beraten. Damit würden wir die Dringlichkeit des Themas verstärken.“

Die SPD-Vertreter Michael Bär und Rembert Huneke wiesen darauf hin, dass es sich um ein Vertragsverhältnis zwischen der KVG und der Stadt handele, das auf mehrere Jahre geschlossen sei und die Gespräche deshalb auf dieser Ebene geführt werden müssten. Die zum Antrag erhobene Resolution wurde deshalb einstimmig in den Ausschuss für Stadtentwicklung, Infrastruktur und Klimaschutz verwiesen. (Von Jan-Otto Weber)

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