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Nidderau: Funkmast im Auftrag der Telekom in Erbstadt errichtet

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Über 30 Meter ragt der Funkmast an der Straße zur Naumburg in Erbstadt in die Höhe.
Über 30 Meter ragt der Funkmast an der Straße zur Naumburg in Erbstadt in die Höhe. © Thomas Seifert

Über 30 Meter erhebt er sich in die Höhe, der neue Mobilfunkmast in Erbstadt, der den Empfang von Kunden zunächst des Mobilfunkanbieters Telekom in diesem Stadtteil erheblich verbessern soll. Im Laufe der ersten Monate des kommenden Jahres soll der Mast seinen Betrieb aufnehmen.

Nidderau – Nach gut vier Wochen Bauzeit steht der aus Schleuderbeton errichtete neue Mast an der Straße zur Naumburg. Nach dem Gießen des Fundaments wurden die Segmente des schon von weithin sichtbaren Funkmasts aufeinandergesetzt. Gekrönt ist das Bauwerk von der Antennenanlage, die nicht nur in Erbstadt sondern auch in umliegenden Gemeinden einen deutlich verbesserten Empfang ermöglichen soll. Allerdings wird es noch bis in die ersten Monate des neuen Jahres hinein dauern, bis alle Anschlüsse gelegt sind und die Anlage sendebereit ist.

Gebaut hat den Turm die Deutsche Funkmast im Auftrag der Telekom. „Nidderau bekommt einen modernen und zukunftsfähigen Mobilfunkstandort. In erster Linie werden Kundinnen und Kunden der Telekom von unserem Mast profitieren, wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an, sodass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, betont Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Deutsche Funkturm. „Der Mobilfunkmast in Erbstadt ist auch geeignet, um zukünftig 5G-Dienste zu senden.“

Künftig auch 5G-Dienste möglich

Immer mehr Menschen sind gleichzeitig im Netz unterwegs. Sie tauschen Fotos und Videos oder arbeiten mobil, was gerade während der Pandemie auch durch die Arbeit im Homeoffice zugenommen hat. „Deshalb erhöhen wir ständig Geschwindigkeit und Kapazität in unserem Netz und schließen Lücken“, erläutert Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland als künftiger Mieter. „Unser Mobilfunk-Ausbau in Deutschland schafft die technologische Grundlage für eine moderne, digitale Gesellschaft. Davon profitieren künftig auch verstärkt die Bürgerinnen und Bürger von Nidderau.“

Verwaltung und Ortsbeirat begrüßen den Bau des Funkmasts. Zusammen mit Erbstadts Ortsvorsteher Jürgen Frech und dem Schriftführer Markus Maier hat sich Bürgermeister Andreas Bär ein Bild von den laufenden Bauarbeiten gemacht: „Es ist ein gutes und wichtiges Zeichen, dass durch die Errichtung des neuen, 34 Meter hohen Funkmasts der Mobilfunkempfang im Stadtteil Erbstadt verbessert wird“, freuen sich die Drei auf die Inbetriebnahme in der kommenden ersten Jahreshälfte. (Von Thomas Seifert)

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