Streit in Partei

Nidderau: FWG-Fraktion distanziert sich von Leserbrief ihres Parteivorsitzenden

Hans-Joachim Klöppel
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Hans-Joachim Klöppel, Parteivorsitzender der Freien Wähler Nidderau

Die FWG-Fraktion im Nidderauer Stadtparlament distanziert sich in einer Mitteilung vom Donnerstag von den Anschuldigungen des Vorsitzenden der FWG Nidderau, Hans-Joachim Klöppel, in seinem Leserbrief „DLRG Nidderau weiß nicht was sie will“ gegenüber dem SPD-Stadtverordneten Michael Bär.

Nidderau – FWG-Fraktionsvorsitzende Anette Abel äußert sich hierzu: „Die Aussagen von Herrn Klöppel, insbesondere das Bezichtigen eines ‘Not-Irrtums’ durch Herrn Bär, teilt die FWG-Fraktion ausdrücklich nicht.“

Herr Bär habe in der Stadtverordnetenversammlung am 8. Juli seine Sicht auf den Ergänzungsantrag der FWG geschildert. Die Freien Wähler hatten in Ergänzung eines CDU-Antrags auf freien Schwimmbadeintritt für Kinder gefordert, dass die Verwaltung mit der DLRG in Kontakt treten und auf Kosten der Stadt bereits in den Sommerferien Schwimmkurse anbieten soll. „Die Verwaltung hatte keine Gelegenheit, die Möglichkeiten vorab mit der DLRG zu prüfen“, so die FWG-Fraktion. „Bei einem Urteil über die Ablehnung der Koalition für diesen Antrag muss man die Vielschichtigkeit der Situation in Betracht ziehen.“

Zudem weist die FWG-Fraktion in ihrer Mitteilung darauf hin, dass entgegen der Leserbrief-Darstellung im HANAUER ANZEIGER (und entgegen den bis Donnerstag veröffentlichten Angaben auf der Homepage der FWG Nidderau, Anmerkung der Redaktion) Klöppel bereits vor einigen Wochen auf eigenen Wunsch als Fraktionsgeschäftsführer und Pressesprecher zurückgetreten sei. „Er hat damit seither auch keinen Einblick mehr in die Fraktionsarbeit. Sein Leserbrief spiegelt nicht die Meinung der FWG-Fraktion wieder.“ (jow)

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