Höchster Straße

Nidderau: FWG freut sich über Standort-Vorschlag für ein Ärztehaus in Eichen

Variante 4 aus der Spielplatzperspektive: Der Hügel mit Baumbestand, die Seilbahn und andere Spielgeräte könnten laut Planung bestehen bleiben. Die Freiflächen für das APZ und die Tagespflege wären minimiert. 
Visualisierungen auf dieser Seite: Heitzenröder Architekten
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Zuletzt sah die Planung für die Höchster Straße in Nidderau-Eichen vor, in Kooperation mit den Alten- und Pflegezentren Main-Kinzig eine Seniorendependance zu errichten. Da jedoch der dortige Spielplatz dadurch an Fläche verloren hätte, gab es massiven Widerstand dagegen.

Die FWG Nidderau freut sich in einer Mitteilung über den Vorschlag von Bürgermeister Andreas Bär (SPD), ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) an der Höchster Straße durch den örtlichen Hausarzt Dr. Henrik Schumann zu errichten und dass bei diesem Projekt nur gering in die Fläche des bestehenden Spielplatzes eingegriffen werden soll.

Nidderau – Zudem sichere und verbessere Bärs Vorschlag die medizinische Versorgung in Eichen. „Wir sehen es als Teilerfolg und einen guten Kompromissvorschlag an, dass bereits vorab des runden Tisches im September ein neuer Standort für das APZ gesucht werden soll“, so die Mitteilung.

Die Freien Wähler erinnern daran, dass Bär noch als SPD-Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2019 per Änderungsantrag den Standort Höchster Straße durchsetzte. Seit diesem Zeitpunkt habe sich die FWG dafür eingesetzt, andere Standorte für ein APZ zu prüfen, da die Größe des Gebäudes, Umweltaspekte und der fast vollständige Verlust des Spielplatzes aus ihrer Sicht dagegen sprachen.

„Dies ist nun gelungen. Bleibt noch anzumerken, das Baurecht bei dem Vorhaben auf eine sichere Grundlage zu stellen.“ Auf dieser Grundlage werde sich die FWG konstruktiv in die Beratungen einbringen, heißt es. Zuvor hatten sich auch die Grünen offen für Bärs Vorschlag gezeigt. (jow)

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