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Nidderau: Lions Club Main-Kinzig erradelt 10 000 Euro für türkisches Kinderhilfswerk

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Freuen sich über den Erfolg der Rad-Aktion: Axel Ebbecke, Georg Sislak, Ludger Stüve (alle Lions Club Main-Kinzig Inter-kontinental) und Andreas Bär, Bürgermeister der Stadt Nidderau.
Freuen sich über den Erfolg der Rad-Aktion: Axel Ebbecke, Georg Sislak, Ludger Stüve (alle Lions Club Main-Kinzig Inter-kontinental) und Andreas Bär, Bürgermeister der Stadt Nidderau. © PM

Gemeinsam für den guten Zweck in die Pedale treten. Das war das Motto unter dem der Lions Club Main-Kinzig Interkontinental und sein Partnerclub Rotary Istanbul Bosporus zum parallelen 24-Stunden-Cycling aufgerufen hatten. Diesem Ruf waren mehr als 300 Teilnehmer gefolgt, rund 100 davon traten im Swiss Hotel Istanbul in die Pedale.

Nidderau – Der größere Teil zeigte im Fit-Inn Heldenbergen, was gemeinsam möglich ist. Die Teams erradelten laut Mitteilung in rund 250 Stunden mehr als 5000 gesponserte Kilometer. Als bestes Team fuhren die „Nidderauborussen“ mit 312 Kilometern auf Platz eins. Beste Einzelfahrerin war Magdalena Ross aus Rodenbach.

Unter der Schirmherrschaft von Nidderaus Bürgermeister Andreas Bär kamen so über 10 000 Euro für den guten Zweck zusammen. Das Geld ist für den Ausbau von Unterkünften im türkischen Kinderdorf Koruncuk bestimmt. Dort finden sozial benachteiligte und misshandelte Mädchen aus der ganzen Türkei Zuflucht, können die Schule besuchen und Ausbildungen absolvieren.

Hilfe für misshandelte und benachteiligte Mädchen

„Die in die Jahre gekommenen Gebäude müssen abgerissen werden, weil sie nicht mehr den verschärften Bauvorschriften in der Türkei gerecht werden. Sie sind nicht erdbebensicher gebaut und müssen durch Neubauten ersetzt werden“, hatte Angelika Kretzschmar, Vorsitzende des Fördervereins des Lions Clubs, bei der Vorstellung der Benefizveranstaltung erklärt. Sie war sehr erfreut, dass bei diesem erstmalig durchgeführten Cycling-Event solch ein hoher Betrag für das Kinderhilfswerk Koruncuk eingefahren wurde. Sie selbst hatte das Dorf gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen Ludger Stüve und Sandra Hosse wenige Wochen zuvor besucht und sich einen Eindruck von den Bauarbeiten für ein neues Gebäude für 60 Mädchen machen können.

Strahlende Gesichter bei Ludger Stüve und Angelika Kretzschmar, die das Event organisiert haben.
Strahlende Gesichter bei Ludger Stüve und Angelika Kretzschmar, die das Event organisiert haben. © PM

„Staatliche oder kommunale Zuschüsse gibt es nicht für dieses Hilfswerk, alles wird über Spenden finanziert“, hatte der ehemalige Schönecker Bürgermeister Ludger Stüve im Vorfeld erklärt. Die Rotarier in Instanbul unterstützen die Organisation Koruncuk schon seit vielen Jahren und hatten ihre deutschen Kollegen um Unterstützung gebeten.

Dank an Betreiber von Fitness-Studio in Heldenbergen

Vom Ergebnis des 24-Stunden-Cyclings sind neben Lions-Mitglied Stüve, der das Projekt initiiert und gemeinsam mit Angelika Kretzschmar organisiert hatte, auch der Schirmherr, Bürgermeister Andreas Bär, sowie Lions Präsident Georg Sislak und Axel Ebbecke als Gründungspräsident des Clubs begeistert. „Unser Ziel war es, einen fünfstelligen Betrag einzufahren und das haben wir erreicht“, freute sich Stüve. Ein besonderes Dankeschön richtete er an Brigitte Wermter und Thomas Geier, die das komplette Fit-Inn einschließlich Lounge, Theke, Sauna und Geräten 24 Stunden lang kostenfrei zur Verfügung gestellt hatten.

Weiter dankte er Ramon Höfler, der als Coach sportlich wie organisatorisch wertvolle Unterstützung leistete und natürlich allen, die für den guten Zweck auf die Fahrräder gestiegen waren. Weitere Informationen zum türkischen Kinderdorf gibt es im Internet. (fmi)

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