Nidderau

Nidderau: Tempo 30 zum Schutz der Bürger

Zur Sicherheit von Fußgängern und als Lärmschutz gilt in der Neuen Mitte, in Heldenbergen und nachts in Windecken im Bereich Rathenauring und Freiligrathring Tempo 30. Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD, links) und Erster Stadtrat Rainer Vogel (Grüne) enthüllten das erste Schild. Archivfoto: PM

Nidderau. „Zum Schutze der Nidderauer Bevölkerung“ wurden in der vergangenen Zeit straßenverkehrsrechtliche Anordnungen im Bereich der Straßen Rathenauring und Freiligrathring sowie auf der Konrad-Adenauer-Allee und der Ortsdurchfahrt Heldenbergen, im Bereich Win‧decker Straße bis Friedberger Straße, vorgenommen.

Dies teilt die Stadtverwaltung mit. „In Windecken, im Bereich der Landesstraße L 3009 (Rathenauring und Freiligrathring), wurde von Hessen Mobil auf Grund der Beantragung der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Nidderau mit Beteiligung der Polizei Hanau II, über Hessen Mobil und das Regierungspräsidium Kassel, eine Maßnahme zur Verbesserung der Nachtruhe umgesetzt“, so die Mitteilung.

„Dadurch wurde eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h mit dem Zusatz Lärmschutz von 22 bis 6 Uhr angeordnet.“ Diese Beschilderungsmaßnahme basiere auf einer Erhebung von Lärmmesswerten, die seitens des zuständigen Straßenbaulastträgers Hessen Mobil ausgewertet wurden.

Schutz für Schüler

Die Geschwindigkeitsreduzierung auf der Konrad-Adenauer-Allee wurde nach Angaben der Stadtverwaltung hauptsächlich zum Schutz der Schüler vorgenommen, die in großen Gruppen vom Bahnhof Windecken bis zu Bertha-von-Suttner Schule diesen Bereich als Schulweg nutzen und auch häufig unkontrolliert die Straßen queren.

„Weiterhin haben durch die Geschwindigkeitsreduzierung alle Autofahrer eine erhöhte Chance, wenn man das Forum besuchen oder es verlassen möchte, sich in den Verkehr einzufädeln“, heißt es. „Die Autofahrer haben einen kürzeren Bremsweg und können auf diesem Teilstück, das von vielen Fußgängern genutzt wird, besser reagieren.“

Windecker Straße wird weiter stark befahren

Die Windecker Straße in Heldenbergen werde trotz der Möglichkeit, die Ortsumgehung zu nutzen, nach wir vor stark befahren, räumt die Verwaltung ein. Hier sei es in vergangener Zeit zu mehreren Sachbeschädigungen an Fahrzeugen, auch mit Fahrerflucht, gekommen.

„Nachdem auch ein Radfahrer, der die Straße queren wollte, von einem Auto erfasst wurde, hat die Straßenverkehrsbehörde eingegriffen. Auch hier handelt es sich um einen Schulweg, der im Schulwegplan der Albert-Schweitzer-Schule aufgeführt ist“, erläutert das Rathaus.

„Im Bereich um die katholische Kirche in Heldenbergen gibt es Gehwege, die sehr schmal sind. Um einen fließenden Übergang in die Büdinger Straße zu bekommen, ist die Geschwindigkeitsreduzierung bis zum Bereich der Friedberger Straße fortgesetzt.“ Alle verkehrsrechtlichen Maßnahmen der Gemeindestraßen seien mit der Polizei abgestimmt. jow

Quelle: Hanauer Anzeiger

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