„In die Jahre gekommen“: Grüne Niederdorfelden wünschen sich mehr Geld für Spielplätze

Dieses Schaukeltier hat schon bessere Tage gesehen. Die Grünen Niederdorfelden sehen Finanzierungsbedarf für die Spielplätze der Gemeinde.
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Dieses Schaukeltier hat schon bessere Tage gesehen. Die Grünen Niederdorfelden sehen Finanzierungsbedarf für die Spielplätze der Gemeinde.

„Wir hatten es im Netz unter ‘FB: Grüne Niederdorfelden’ ja schon angekündigt, dass wir uns in der Folge mit unseren Spielplätzen beschäftigen werden, nachdem wir uns als Grüne zunächst den Spielplatz ‘An der Gänsweide’ angesehen haben“, so Matthias Zach, Vorsitzender des Ortsverbands und Anwohner der Gänsweide.

Niederdorfelden – Zusammenfassend könne positiv für alle fünf Spielplätze der Gemeinde Niederdorfelden gesagt werden, dass jeder seine eigenen Schwerpunkte und Eigenschaften habe, die dazu führten, dass sie auch von Kindern und Eltern unterschiedlich angenommen würden.

„Alle haben aber Erneuerungsbedarf, ein bisschen Farbe und immer wieder Reparaturen allein reichen aber nicht aus“, so Oscar Heipel und Matthias Zach, die gemeinsam den Rundgang gemacht haben.

Für den Spielplatz „An der Gänsweide“, so Matthias Zach, könne er wiederholen, dass einige neue Geräte den insgesamt positiven Eindruck des Spielplatzes verbessern würden. „Es ist ein Spielplatz für Kleinkinder und größere Kinder bis zwölf Jahre und sein Reiz ergibt sich durch die Nähe zum Feldbach. Das bringt zwar manche Eltern auf Trab, um ihre Kinder immer wieder zu suchen, fördert aber auch die gemeinsame Eroberung der Geheimnisse des Feldbaches.“

Der Wasserspielplatz in der Berliner Straße zum Beispiel ist mit seinem Brunnen, der Tischtennisplatte, dem angedeuteten Tunnel, den Hügeln und dem Spielhaus für Kinder nicht nur der Berliner Straße, sondern auch für die Kindergartenkinder ein schöner Platz, so Oscar Heipel. Allerdings seien die Baumstämme am Sandplatz und die Sitzgelegenheiten „teilweise so verrottet oder sogar gefährlich, weil mit Stahlbolzen gehalten, dass sie eine Gefahrenquelle nicht nur für Kinder darstellen“.

Hier bestünde nicht nur erheblicher Sanierungsbedarf, „Meiner Ansicht nach muss sich da sofort etwas tun“, ist sich Oscar Heipel sicher. „Vielleicht“, so sein Vorschlag, „könnten ja Buchen aus der Großen oder Kleinen Loh dort hingelegt werden, anstatt sie über weite Strecken zu transportieren.“

Aber selbst der Spielplatz „Am Wasserfalle“, erst 2007 ans Netz gegangen, ist inzwischen „farblos“ geworden, stellen beide übereinstimmend fest. „Schön, dass Balken ausgetauscht werden, aber dass Bänke einfach abgebaut und nicht mehr aufgebaut werden, zeugt von wenig Interesse am Erhalt und dem Aussehen dieses mit durchgehendem Tunnel, Kletter- und Schaukelmöglichkeiten ausgestatteten Spielplatzes, versteckt mitten im Wohngebiet „Auf dem Hainspiel“. Hier könnte Farbe wieder mehr Leben in den Spielplatz bringen, so Heipel und Zach.

„Wir werden unseren Spielplatzrundgang demnächst fortsetzen und dann eine Gesamtzusammenfassung vorlegen. Wir können aber jetzt schon sagen, dass wir einen Finanzierungsbedarf für alle Spielplätze sehen, die über die im Haushaltsentwurf für 2021 und die mittelfristige Finanzplanung eingestellten ‘Reparaturmittel’ hinausgehen“, so Zach und Heipel.  fmi

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