Kommunalwahl 2021

Die CDU-Kreistagskandidaten Erhard Rohrbach aus Maintal und Markus Jung aus Schöneck wollen Niederdorfelden mitvertreten

Engagieren sich für Schulthemen: die CDU-Kreistagskandidaten Erhard Rohrbach (links) und Markus Jung (Schöneck) trafen sich zu einem Gedankenaustausch mit ihrer Parteifreundin Brunhilde Steul an der Struwwelpeterschule in Niederdorfelden.
+
Engagieren sich für Schulthemen: die CDU-Kreistagskandidaten Erhard Rohrbach (links) und Markus Jung (Schöneck) trafen sich zu einem Gedankenaustausch mit ihrer Parteifreundin Brunhilde Steul an der Struwwelpeterschule in Niederdorfelden.

Die CDU-Kreistagskandidaten Erhard Rohrbach (Maintal) und Markus Jung (Schöneck) haben sich kürzlich zu einem Gedankenaustausch mit ihrer Parteifreundin Brunhilde Steul in Niederdorfelden getroffen. Über viele Jahre hinweg hatte die Christdemokratin ihre Heimatgemeinde im Kreistag vertreten, kandidiert jedoch auf eigenen Wunsch bei der Kommunalwahl am 14. März nicht mehr (unsere Zeitung berichtete).

Niederdorfelden – Rohrbach und Jung haben es sich nunmehr zum Ziel gesetzt, als Angehörige der Nachbarkommunen Niederdorfeldens die Interessen der Gemeinde sowohl im Wahlkampf als auch später im Kreistag aktiv mitzuvertreten, heißt es in einer Mitteilung der CDU. „Die Schaffung zusätzlicher Gymnasialplätze im Westen des Main-Kinzig-Kreises und eine bessere Busanbindung beispielsweise an die Albert-Einstein-Schule in Maintal ist für die Gemeinde Niederdorfelden ein wichtiges Thema“, so die beiden Christdemokraten.

Aber auch die jüngeren Schüler gelte es im Blick zu behalten. „Die Ausweisung zusätzlichen Wohnraums durch neue Baugebiete in Niederdorfelden und perspektivisch in Oberdorfelden wird die Frage aufwerfen, ob die Struwwelpeterschule durch ein Ganztagsangebot in der Zukunft erweitert werden muss“, so Jung und Rohrbach, die versprachen, die Schulsituation in Niederdorfelden in den kommenden Monaten detailliert im Blick zu behalten und in einem engen Austausch mit dem zuständigen Schuldezernenten Winfried Ottmann zu stehen.

Kritik kommt von den Grünen

Zu Steuls Mitteilung äußerten sich die Grünen Niederdorfelden in einer eigenen Pressemitteilung kritisch. Die CDU-Verlautbarung habe die Eltern verwirrt. Denn dass die Stuwwelpeterschule erweitert werde, sei bereits klar. Die Frage sei vielmehr: Wann ist es soweit? „Wir können alle Eltern beruhigen. Die Struwwelpeterschule hat ein gutes Konzept für die Ganztagsschule als Vorbedingung für einen Beschluss des Kreistages und einen Antrag an das Kultusministerium im Jahr 2020 fristgerecht erstellt. Der Beschluss des Kreistages ist schon im Dezember 2020 gefasst worden und alle Anträge für Ganztagsschulen im Main-Kinzig-Kreis sind schon beim Ministerium. Wie wir gehört haben, steht auch Niederdorfelden kurz vor der Genehmigung“, führt Matthias Zach aus. Er würde sich freuen, wenn die Kreistagskollegen der CDU jetzt mit den Grünen dafür kämpfen würden, dass die Schule schnellstens eine Mensa und weitere Schulräume erhält und entsprechende Investitionsmittel auch im Haushaltsetat bereitgestellt würden.  

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare