Integrationskommission nun vollzählig

Weihnachtsmarkt soll in Rodenbach weiterhin wie geplant stattfinden

Die Fraktionsvorsitzenden der Gemeindevertretung spenden die Sitzungsgelder bei einer symbolischen Scheckübergabe an die Lebenshilfe Ahrweiler.
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Die Fraktionsvorsitzenden der Gemeindevertretung spenden die Sitzungsgelder bei einer symbolischen Scheckübergabe an die Lebenshilfe Ahrweiler.

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung nahm neben der Haushaltsrede von Bürgermeister Klaus Schejna (wir berichteten) die Wahl der Integrationskommission breiten Raum. Weitere inhaltliche Themen waren die Aufstellung des Bebauungsplans ‘“Kindertagessstätte Kinzigstraße“, die Festlegung des Verkaufspreises der gemeindeeigenen Baugrundstücke des Baugebiets „Südlich der Adolf-Reichwein-Straße“ und die Entwässerungssatzung zum Jahresbeginn 2022.

Rodenbach – Neben Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) setzt sich die Integrationskommission aus je einem Mitglied der in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen, die von diesen benannt werden, sowie fünf weiteren von der Gemeindevertretung als Sachkundige gewählten ausländischen Einwohnern zusammen.

Kandidiert für die Integrationskommission haben acht Rodenbacher Bürger mit ausländischem Hintergrund, die sich zum Teil vorab persönlich vorgestellt haben. Bürgermeister Schejna sagte, er habe richtig Lust auf die Mitarbeit in der Kommission. „Rodenbach ist bunter geworden und es ist gut, andere Perspektiven wahrzunehmen.“ Die Sitzungspause, die sich mit Auszählung der Wahlzettel ergab, nutzten die Fraktionsvorsitzenden zur symbolischen Spendenübergabe. Die Sitzungsgelder in Höhe von 448 Euro wurden an die Lebenshilfe Ahrweiler überwiesen.

Danach wurde das Wahlergebnis bekannt gegeben: Die Gemeindevertreter stimmten (in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt) für Razwan Ahmad, Claudia Feit, Rosemary Puls, Jian Ren und Tamara Sventizki.

Einstimmige Beschlüsse

Zügig ging es mit den nächsten Tagespunkten weiter: Mit allen Stimmen wurde die Aufstellung des Bebauungsplans für die Kita in der Kinzigstraße beschlossen. Zustimmung fand auch der Grundstückspreis von 450 Euro pro Quadratmeter im Baugebiet „Südlich der Adolf-Reichwein-Straße“. Stefan Brehm (SPD) verhehlte nicht, dass man im Haupt- und Finanzausschuss lebhaft darüber diskutiert habe. 450 Euro seien ein stolzer Preis, letztlich aber angemessen. Preise auf dem freien Markt lägen deutlich höher, dennoch sei hier ein bezahlbarer Wohnraum schwer zu realisieren. Die Kommune habe den Bodenrichtwert im Auge behalten und schließlich müsse der Preis für kommunale Investitionen ausreichen.

Allgemeine Zustimmung fand ebenso die Änderung der Entwässerungssatzung. Die Gebühren werden hier ab 2022 für die Schmutzwassereinleitung auf 3,67 Euro je Quadratmeter und für die Niederschlagswassereinleitung auf 0,64 Euro je Quadratmeter versiegelte Fläche erhöht (wir berichteten). Begründet wird die Erhöhung unter anderem mit der Modernisierung der Kläranlage. In Zukunft soll die Abwasserreinigung dem Stand der Technik entsprechend energieeffizient erfolgen.

Weihnachtsmarkt soll stattfinden

Neu gründen wird sich in Rodenbach eine Arbeitsgruppe Fachkräfte, um Rodenbach als attraktiven Arbeitgeber öffentlichkeitswirksam vorzustellen. Am Donnerstag, 25. November, ist „Orange Day“ und auch das Rodenbacher Rathaus wird an diesem Tag in hellem Orange leuchten, um ein Zeichen zu setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Abgesagt sind die Weihnachtsfeiern im Seniorenzentrum, da unter Einhaltung der 2G-Regel keine Kinder auf der Bühne sein können. Weiterhin vorgesehen ist jedoch, den Rodenbacher Weihnachtsmarkt am 4. und 5. Dezember stattfinden zu lassen. (Von Ulrike Pongratz)

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