In Ronneburg wird es am 18. Dezember weihnachtlich

Weihnachtsmarkt mit angepasstem Raumkonzept

Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, wird der Weihnachtsmarkt räumlich entzerrt. Auf den blauen Flächen sind die Stände geplant. Die grünen Flächen sollen Raum für ausgedehnte Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.
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Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, wird der Weihnachtsmarkt räumlich entzerrt. Auf den blauen Flächen sind die Stände geplant. Die grünen Flächen sollen Raum für ausgedehnte Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

Vor kurzem führte Bürgermeister Andreas Hofmann (SPD) eine Vereinsbesprechung im Rathaus-Sitzungssaal bezüglich der Planungen für einen diesjährigen Weihnachtsmarkt im Rathaushof durch, der am Samstag, 18. Dezember, stattfinden soll.

Ronneburg – Aufgrund der Corona-Pandemie wurde im Jahr 2020 auf die Durchführung eines Weihnachtsmarktes verzichtet. In diesem Jahr soll zumindest ein Weihnachtsmarkt nach Corona-Pandemie-Stand der gültigen und absehbaren Sicherheits-Regelungen erfolgen. Das Fazit der Sitzung: Die Weihnachtsmarkt-Planungen starten mit einem angepassten Raumkonzept, um der Pandemie-Situation Rechnung zu tragen.

Markt wird auf Schulstraße ausgedehnt

Acht Vereine mit insgesamt zehn Vertretern nahmen an der Besprechung teil. Bürgermeister Hofmann stellte einen Kompromiss vor, wie auf die besondere Lage im Rathaushof mit einer ähnlichen Besucherzahl wie 2018 und 2019 umgegangen werden kann. Diese waren glücklicherweise für alle Beteiligten in den Vorjahren stets sehr ordentlich ausgefallen.

Der Vorschlag, den Rathaushof räumlich zu entzerren und einen Teil der vor dem Rathaus gelegenen Schulstraße mit zu nutzen, traf auf klare Zustimmung. Ziel ist nun, die hierdurch frei werdenden Flächen mit Stehtischen so auszustatten, dass die Besucher sich großzügig über den Rathaushof und die Schulstraße verteilen. So kann ein Ansteckungsrisiko deutlich minimiert werden.

Kein Bühnen-Programm geplant

Problematisch für die Organisation seien vor allem Menschenhäufungen, wie vor einer Bühne oder wenn zum Beispiel der Nikolaus komme, heißt es in der Pressemitteilung. Aus diesem Gründen wurde entschieden, auf eine Innennutzung von Räumlichkeiten sowie auf ein Bühnen-Programm zu verzichten. Diese Punkte hätten weitreichende Konzeptbestandteile erfordert, die von der Organisation unverhältnismäßige Aufwendungen erzeugt hätten.

Nächste Besprechung am 22. November

Die Gemeindeverwaltung wird nun auf Basis dieser ersten Besprechung die Anmeldungen an die Vereine verschicken, sodass die konkreten Planungen starten können. Eine weitere Besprechung ist für Montag, 22. November, im Rahmen der Sitzung der Vereinsvertreter, in der es um den Jahresterminkalender der Kommune gehen wird, geplant.

Bürgermeister Hofmann zeigte sich erfreut, dass wenigstens mit diesem Modell eine festlich-gesellige Zusammenkunft für die Weihnachtszeit möglich sei. „So können wir die Möglichkeit bieten, wie bisher das Gespräch mit Nachbarn, Freunden und Familie bei einem Glühwein zu ermöglichen. Für 2022 hoffen wir auf einen normalen Weihnachtsmarkt wie er zuletzt 2018 und 2019 durchgeführt wurde“, sagt Hofmann. (par)

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