Hier ist richtig was los

Ferienspiel-Zeit in Schöneck

Bitte Lächeln fürs Gruppenbild: Diese kleinen Piraten stechen bei den Schönecker Ferienspielen gemeinsam mit ihren Betreuern rund um das Alte Schloss in Büdesheim in See.
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Bitte Lächeln fürs Gruppenbild: Diese kleinen Piraten stechen bei den Schönecker Ferienspielen gemeinsam mit ihren Betreuern rund um das Alte Schloss in Büdesheim in See.

Die Gemeinde lädt wieder zu Ferienspielen ein. In der ersten Ferienspielwoche haben 21 Kinder ab sechs Jahren teilgenommen. Sie wurden von vier jungen, ehrenamtlichen Betreuern begleitet. Von den insgesamt neun Betreuern sind drei zum ersten Mal dabei. Einige haben schon bei Veranstaltungen wie dem Kinder-Kulturfest, Nidder-Rock oder den Ferienprogrammen an Ostern und im Herbst geholfen.

Schöneck - Sie kommen größtenteils aus Schöneck, aber auch aus Niederdorfelden und Nidderau. Das Motto „Wir sind Piraten auf hoher See“ verspricht viele Bastelaktionen, Rallyes und freies Spiel rund um das alte Schloss in Büdesheim. So wurden von den Kindern Briefe für eine Flaschenpost erstellt, angekokelt und in Flaschen gesteckt und Flöße aus Stöcken gebaut, die während eines Spazierganges gesammelt wurden. Auch Augenklappen wurden gebastelt sowie Piratenhüte aus Papier und Boote aus Kork. Vorab lasen die Betreuer diverse zum Thema passende Bücher, um sich in die Geschichte hinein zu finden.

Auch die Jugendbuchecke wird von den Kindern gut angenommen. „Das Highlight der Woche sind Batiken. Einige Kinder tragen bereits ihr Batik-Shirt“, sagt Nadja Semm von der Jugendförderung der Gemeinde.

Erstmalig bereiteten die älteren Kinder für die jüngeren verschiedene Stationen für eine Rallye vor, durch die diese geführt wurden. Beim Erreichen einer Station zu Fuß, mussten die jüngeren Kinder Fragen beantworten. Die Rallye findet rund um das Alte Schloss statt. Gemalte Pfeile aus Kreide führen zu den Stationen. Am Ende wartet die große Schatzkiste mit Süßigkeiten. Für viele Kinder seien die Bastelaktionen etwas Besonderes, sagt Semm. Stolz präsentierten sie ihre Exponate. Henry (8) mag gerne die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge wie Go-Kart und Fahrrad. Eigentlich, sagt Semm nähmen an den Ferienspielen je Woche 80 Kinder teil. „Nun betreuen wir 14 Tage lang um die 20 Kinder pro Woche“, erklärt Semm. Die Nachfrage nach dem Angebot sei entsprechend groß gewesen. Die Plätze wurden verlost.

Der achtjährige Antonio hat eine Flaschenpost gebastelt, die er mit Stolz zeigt.

Einige Kinder nahmen an beiden Wochen teil. 2020 seien die Ferienspiele mit einer noch begrenzteren Zahl von zwölf Kindern pro Woche veranstaltet worden. Das Thema „Ritter, Burgen und Prinzessinnen“ sei gut angekommen. Im vergangenen Jahr habe am letzten Tag der Ferienspiele kein Familienfest stattfinden können. Dieses Jahr hat es stattgefunden, mit Kuchen, Kaffee und vielen netten Gesprächen.

Zum Einsatz kam auch eine Buttonmaschine. Nach dem aktuellen Hygienekonzept müssen die Kinder analog zur Schule zweimal pro Woche getestet kommen. Der Test gilt für 72 Stunden. Die Kinder gehen in ein Testzentrum. Im Innenraum ist Maskenpflicht. Essensausgabe ist nur durch geschultes Personal möglich, mit Mundschutz, Schürze und Handschuhen. Das Essen wird auf die Teller ausgegeben, mit Spuckschutz.

„Die Kinder genießen das freie Spiel. Es entstehen Freundschaften. Telefonnummern der Eltern werden ausgetauscht und Kinder, die sich vorher nicht kannten, haben sich besucht“, sagt Semm. Getränke für die Ferienspiele wurden wie in der Vergangenheit gespendet sowie Süßigkeiten und kleine Geschenke für die Schatzkiste. Der achtjährige Antonio nimmt gerne an den Ferienspielen teil. Er liebt es zu basteln und malt aktuell an einer Postkarte für die Flaschenpost. (Von Georgia Lori)

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