Tonnenschwere Schaltstellen in Büdesheim und Kilianstädten eingerichtet

Bauarbeiten für Verlegung von Glasfaserkabel schon kurz nach Spatenstich begonnen

Mit einem Autokran wird das elf Tonnen schwere Technikhäuschen, der POP (Point of Presence), an seinen neuen Standort am Käthe-Kollwitz-Ring gehievt.
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Mit einem Autokran wird das elf Tonnen schwere Technikhäuschen, der POP (Point of Presence), an seinen neuen Standort am Käthe-Kollwitz-Ring gehievt.

Internet mit Lichtgeschwindigkeit verspricht die Deutsche GigaNetz GmbH – und zwar ohne lange Wartezeiten. Dass dies beim Spatenstich Mitte August dieses Jahres nicht nur schöne Worte waren, konnten die Bürger in Büdesheim und Kilianstädten am frühen Mittwoch feststellen. Schon um 5 Uhr morgens rollten ein Kranwagen und ein Tieflader mit einer elf Tonnen schweren technischen Schaltstelle an, dem sogenannten PoP (Point of Presence), um sie dort zu installieren.

Schöneck – Gegen 10 Uhr war dann Kilianstädten an der Reihe. Hier ließ es sich Bürgermeisterin Conny Rück (SPD) nicht nehmen, den Abladevorgang im Käthe-Kollwitz-Ring mitzuverfolgen. „Ich freue mich, dass dem eigentlich nur symbolischen Akt des offiziellen Spatenstichs so schnell Taten folgen“, freut sich die Bürgermeisterin.

Das Vorbereiten und das Ausrichten des Autokrans dauern dabei wesentlich länger, als das eigentliche Aufstellen des rund drei mal zwei Meter großen Betonhäuschen, das eher an eine der üblichen Trafostationen erinnert als an eine hochtechnisierte Schaltstelle.

Ausbau läuft bis November 2022

Schon bald sollen mit dieser Technik Internet in Lichtgeschwindigkeit inklusive Telefonie, optimales digitales Fernsehen und störungsfreie Videoanrufe möglich sein. Die Aufstellung mehrerer POPs in einer Kommune ist zwingend vorgeschrieben, um den möglichen Ausfall eines Knotenpunktes kompensieren zu können. Der Ausbau in Kilianstädten, Büdesheim und Oberdorfelden soll bis November 2022 abgeschlossen sein.

„Ich freue mich, dass wir hier in Schöneck die Weichen für ein Highspeed-Netz der Zukunft stellen. Die Digitalisierung schreitet mit hoher Geschwindigkeit voran. Unsere Aufgabe ist es, in unserer Gemeinde Voraussetzungen zu schaffen, damit die Bürgerinnen und Bürger digitale Möglichkeiten auch optimal nutzen können“, verkündet Rück.

Beratung jeden Dienstag

Bis Ende September gilt noch das Angebot des Unternehmens, den Glasfaseranschluss bis ins Haus kostenlos verlegen zu lassen. Danach müssen Anschlusswillige bis zu 1990 Euro für die dann erforderlichen Baukosten selber zahlen. Schnell Entschlossene haben also jetzt noch die Möglichkeit, den Zugang kostenfrei zu erhalten.

Wer noch unentschlossen ist, kann sich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutsche GigaNetz persönlich beraten lassen. Dafür ist jeden Dienstag ist von 10 bis 19 Uhr ein Infostand im Bürgertreff Kilianstädten aufgebaut. (Jürgen W. Niehoff)

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