"Open Airport" in Mainhausen

Ausgestattet mit 600 Pferdestärken

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Mainhausen - „Open Airport“ beim Luftsportverein (LSV) Seligenstadt-Zellhausen am Fronleichnamstag: Mit großem Respekt bestaunen die beiden Jungs die rund 2,4 Tonnen schwere T6, Baujahr 1949 (Bild rechts), und lauschen andächtig den Schilderungen von LSV-Mitglied Jürgen Steinhäuser.

„Der Sternmotor - 22 Liter, neun Zylinder - hat 600 Pferdestärken und verhilft dem Flieger in der Luft zu einer Reisegeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern.“ Die rund zehn Jahre jüngere „Piper Super Cup“ (1959 ) daneben wirkt gegen die einstige Schulmaschine der US-Luftwaffe fast schüchtern. Der Luftsportverein Seligenstadt-Zellhausen präsentierte am Feiertag das komplette Repertoire, Motto: „Alles, was schwerer ist als Luft“. Das reichte von Motor- und Segelflugzeugen über Tragschrauber und Ultraleichtflugzeuge bis hin zu Gleitschirmfliegern.

Für einen Höhepunkt sorgte einmal mehr der Mainhausener Zahntechnikermeister Harald Wiegand mit seiner ME 109 im Maßstab 1:2. Demnächst will er mit einer 1:1-Version des gleichen Typs abheben. „Da fließt aber noch eine Menge Wasser den Main hinunter, weil jedes noch so kleine Bauteil von Hand gefertigt werden muss. “ Wiegand rechnet mit zwei Jahren Tüftelarbeit. LSV-Moderator Mark Jurik indes war stolz auf Mitglieder, Freunde und Helfer, die beim LSV-Fest großen Einsatz gezeigt und damit zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen hatten.

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