Nach zehn Jahren neue Transponder

Datenchip und Strichcode für die Restmülltonne

Mainhausen - Den Tausch der Datenchips an den Restmülltonnen nimmt die Gemeinde Mainhausen in Kürze vor.

„Als eine der ersten Kommunen im Kreis Offenbach führten wir schon 1996 eine verbrauchsabhängige Berechnung der Abfallgebühren im Bereich Restmüll ein“, erinnert Bürgermeisterin Ruth Disser. Seither setzen sich die Müllgebühren bei der Restmülltonne aus einer festen Grundgebühr je Tonne und einer nutzungsabhängigen Leerungsgebühr zusammen. In die Tonnen integrierte Datenchips, sogenannte Transponder, erfassen die Leerungen und übertragen die Zahlen zur Abrechnung.

Im Zuge der Neuvergabe der Restmüllentsorgung an die Firma Remondis (Büdingen) wird der Austausch der veralteten Datenchips erforderlich. Dies erfolgt voraussichtlich zwischen dem 18. und 22. April. Dabei wird auch der Behälterbestand überprüft und aktualisiert, bisher nicht zugeordnete und abrechenbare Tonnen werden so ermittelt. „Die Unterstützung der Grundstücks- und Wohnungseigentümer ist hierbei unerlässlich“, bittet die Verwaltungschefin und weist auf ein Informationsschreiben hin, das den Ablauf des Austauschs genau darstellt. Zum dort genannten Termin für den Chiptausch werden alle Nutzer gebeten, ihre Restmülltonnen bereitzustellen und den Deckel mit einem im Informationsschreiben versandten vorläufigen Etikett zu bekleben.

Die Servicemitarbeiter erneuern den Datenchip und versehen die Tonne seitlich mit einem „Strichcode“-Aufkleber und der jeweiligen Tonnen-Nummer. Die Tonnennummern bleiben unverändert, nur werden diese mit den neuen Datenchips „verheiratet“ und gewährleisten so, dass auch künftig diese Restmülltonnen geleert und abgerechnet werden können.

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Rubriklistenbild: © dpa

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