Einspareffekt von 50 Prozent

Mainhausen (mho) ‐  In Eigenregie sorgt die Gemeinde Mainhausen dafür, dass ein Zuleitungskanal saniert wird. Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) spricht in diesem Zusammenhang von einem „Einspareffekt von 50 Prozent, der so genutzt wird.“

So mancher Anwohner dürfte in den vergangenen Wochen bemerkt haben, dass zwischen dem Bauhof im Ortsteil Zellhausen und der Kläranlage Schleifbach in Seligenstadt reger Betrieb auf der Trasse des zur Kläranlage führenden Kanalsammlers herrschte. Die Gemeinde Mainhausen muss dort den zur Kläranlage führenden Zuleitungskanal sanieren, der mit den Jahren doch stark in Mitleidenschaft gezogen worden war.

Hauptsächlich waren viele Muffenverbindungen undicht geworden, die nun instand gesetzt werden müssen. Ebenfalls in Angriff genommen werde der Abfluss des Hauptkanals in der Straße „Am Mühlbach“ in Zellhausen, so Bürgermeisterin Ruth Disser weiter. „Dort staut sich das Abwasser im Kanal immer wieder auf, und das kann zu Geruchsproblemen und, bei defekten Rückstauklappen in den Privathäusern, zu nassen Kellern führen.“

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt rechnet man mit einem Baubeginn im zeitigen Frühjahr. Beide Projekte wurden der Gemeinde von externen Dienstleistern, sowohl was die zu erwartenden Baukosten als auch Ingenieurhonorare betrifft, angeboten. Als Gesamtkosten war die Rede von 855.000 Euro brutto, die der Verwaltung zu hoch erschienen. Daher wurde das Gemeinde-Bauamt in Eigenregie mit der Untersuchung beauftragt. Ein als Krankenvertretung beschäftigter Mitarbeiter sorgte für die nötige Personalkapazität, um beide Projekte abzuwickeln. So sollen die Gesamtbaukosten auf weit unter 50 Prozent der extern berechneten Kosten reduziert werden.

Rubriklistenbild: © Harald-Reiss / Pixelio.de

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