Neuer CDU-Anlauf für diverse Hotspot-Standorte

Freie WLAN-Zugänge in Mainhausen

Mainhausen - Wenn es nach dem Willen der CDU Mainhausen geht, soll es dort bald freie WLAN-Zugänge geben.

Als Standorte nennt Fraktionschef Johannes Wegstein neben den beiden Bürgerhäusern die Badeseen, das Vereinsheim am Main, den Hans-Thiel-Platz und die Jugendspielfelder oder auch den Bahnhof Zellhausen. Die CDU, so Vorstandsmitglied Bernd Handreke, habe bereits im September 2015 in einem Antrag freie WLAN-Hotsports gefordert, dieser sei jedoch von der SPD abgeändert worden, sodass nur Gespräche mit der EVO geführt worden seien. Nach fast einjähriger Prüfung habe sich im August 2017 gezeigt, „dass für die EVO kein Standort in Betracht kam, der die erforderlichen Kriterien hinsichtlich potenzieller Nutzer erfüllt. Dies wurde im Energiebeirat nochmals bestätigt.“

Auch die SPD-Initiative auf Bewerbung für die EU-Initiative ‚WiFi4EU‘ hält Wegstein für wenig erfolgversprechend. Da in einer ersten Runde nur 80 von mehr als 11.000 deutschen Kommunen einen Zuschlag erhalten, „kann man sich die Chance für Mainhausen leicht ausrechnen.“ Bei den nächsten Vergaberunden seien die Chancen noch geringer, da sich dann auch öffentliche Institutionen (Büchereien, Krankenhäuser) bewerben können. Auch fördere die EU nur die Installation, die Kommunen müssten sich verpflichten, die Hotspots zu unterhalten. Den Zeitpunkt für einen neuen Anlauf sieht der CDU-Parlamentarier Pascal Wunderlich für gekommen. „Gerade für die Jugend ist der Internetzugang immens wichtig, die Gemeinde sollte die nötigen Voraussetzungen schnellstmöglich schaffen.“

Reisen ohne Internet: Digital Detox liegt im Trend

Den anstehenden Bau eines Glasfasernetzes sieht die CDU als den idealen Zeitpunkt. Doch solle die Gemeinde nicht nur Installation und Betrieb durch Dritte in Betracht ziehen, sondern auch Kooperationsmodelle mit Anbietern. „Dies könnte analog der EU-Initiative sein, Installation durch Dritte und Betrieb durch die Gemeinde, oder auch Installation durch die Gemeinde und Betrieb durch Dritte.“ Die CDU hoffe auf breite Zustimmung in der Gemeindevertretung, damit Mainhausen eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung beanspruchen könne.

Rubriklistenbild: © dpa

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