Jetzt vier Meter Traufhöhe

Mainhausen (th) - Mit Bebauungsplänen beschäftigten sich die Mainhausener Gemeindevertreter während ihrer jüngsten Sitzung. So ging es um eine Änderung des Bebauungsplans „Obergärten“ in Zellhausen.

Mit der Stimmenmehrheit der SPD wurde dabei ein neuer Festlegungspunkt für die Gebäude-Traufhöhe von vier Metern beschlossen, da aufgrund der gegebenen Geländeneigung ein neues Haus ansonsten „eingegraben“ werden müsste.

Nicht durchsetzen konnte sich die UWG, die vor einem Beschluss eine Ortsbegehung forderte. Einstimmig angenommen wurde dagegen die Änderung der Bauleitplanung des Gebiets „Sandgrube“: Dorthin soll vom Ostring der Umzug des Unternehmensbereichs „Entsorgung“ einer Mainhausener Firma erfolgen. Dies habe, so Bürgermeisterin Ruth Disser, einen verkehrstechnischen Vorteil (Zufahrt zum Gelände), zudem komme es den Plänen der Gewerbegebiets-Erweiterung zugute. Einstimmig angenommen wurde auch eine weitere Änderung des Bebauungsplans „MZ-Z7“. Dahinter verbirgt sich die zukünftige Planung entlang des Ostrings in Zellhausen. „Die Planung ist 22 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Erfordernissen“, so Bürgermeisterin Ruth Disser.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Mainhausen soll sich dem Willen der Gemeindevertreter nach mit der Geschäftsordnung des kommunalen Parlaments beschäftigen. In dem entsprechenden UWG-Antrag heißt es unter anderem, dass dort Aspekte aufgeführt seien, die der parlamentarischen Arbeit hinderlich seien. Welche dies ihrer Ansicht nach sind, schreibt die Antragstellerin UWG nicht in ihrer Begründung. Die UWG wollte zur „vorurteilsfreien“ Diskussion dieses Themas eine interfraktionelle Arbeitsgruppe eingesetzt wissen, die SPD-Mehrheit entschied jedoch, der Mainhausener Haupt- und Finanzausschuss sei das richtige Gremium für solch eine Diskussion.

Rubriklistenbild: © Pixelio.de/Paul-Georg Meister

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