Grüne melden sich in Mainhausen zurück

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Grünen-Diskussionsrunde in Mainhausen: „Müssen in der Öffentlichkeit stärker präsent sein.“

Mainhausen (mho) ‐ Nach jahrelanger politischer Abstinenz melden sich die Grünen in der Gemeinde Mainhausen zurück. In einer ersten Veranstaltung diskutierte die Partei die aktuelle kommunalpolitische Situation vor Ort.

Die Veranstaltung war ein echter Erfolg“, fanden Werner Kremeier, Benjamin Schwarz und Robert Müller vom Kreisvorstand. „Es gibt grüne Themen in Mainhausen wie das Naturschutzzentrum, aber mehr noch gibt es das Bedürfnis, dass wieder Sachlichkeit in der Gemeindevertretung Einzug hält.“

Angefangen bei der Straßenbeitragssatzung, über die desolate Haushaltslage bis hin zu „manroland“ gebe es genug Themen, die Ernsthaftigkeit verlangten. Nach Vorstellung des Kreisverbands sollen diverse Aktionen den Einzug „einer starken Fraktion“ nach der Kommunalwahl 2011 in die Gemeindevertretung ermöglichen. Zunächst wollen die Öko-Politiker in Mainhausen sichtbar werden. „Wir werden zu weiteren Gesprächsrunden einladen“, so Benjamin Schwarz für den Kreisvorstand. Robert Müller ergänzte: „Wir werden aber auch bei Veranstaltungen in der Öffentlichkeit stärker präsent sein müssen.“ Kremeier kündigte an, er wolle über die Kreis-Homepage eine Kommunikationsplattform anbieten.

Peter Störk, der aus Seligenstadt heraus in der Vergangenheit Grünen-Wahlkampf in Mainhausen bestritten hat, betonte das Potential in Mainhausen: „Bei der letzten Bundestagswahl lagen die Grünen bei fast zehn Prozent, das ist enorm.“ Roland Kreyscher, von den Grünen in Dreieich und Referent des Abends, brachte einen weiteren Aspekt in die Diskussion: „Man muss nicht gleich an die Gründung eines Ortsverbandes denken, man kann auch mit einer Wählerinitiative aktiv gestalten. Wir brauchen elf Bürger auf der Liste für die Kommunalwahl - das erfordert schon die Logik des Kumulierens und Panaschierens.“ Nicht zuletzt das Bürgerbegehren zeige, dass das politische Interesse groß sei. „Wir Grünen wollen dieser Nachfrage nun das Angebot von mehr Nachhaltigkeit und langfristiger Verlässlichkeit in der Politik entgegenbringen.“

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