„Keine Einsicht in Mainhausen“

+
Erstmals in der Geschichte der Gemeinde wird es einen Bürgerentscheid geben.

Mainhausen ‐ Ein Novum steht am Sonntag, 24. Januar, in Mainhausen an. Erstmals in der Geschichte der Gemeinde wird es einen Bürgerentscheid geben. Von Oliver Signus

Dabei haben die Wahlberechtigten Gelegenheit, die von der Mehrheit der Gemeindevertretung beschlossene Erhöhung des Gemeindevorstandes von derzeit sieben auf zehn Mitglieder wieder rückgängig zu machen. „Die Erhöhung kostet den Steuerzahler etwa 10.000 Euro pro Jahr“, kritisiert Tanja Riedel von der Initiative „Pro Bürgerwille“. Überall im Kreisgebiet werde über die Verkleinerung der Parlamente diskutiert, „nur in Mainhausen herrscht in diesem Punkt keine Einsicht“.

Die Kosten für den Bürgerentscheid, der wie ein Urnengang bei Wahlen abläuft, beziffert Uwe Haalboom von der Initiative mit etwa zehn- bis zwölftausend Euro. Eine Ausgabe, die seiner Ansicht nach unnötig gewesen wäre, hätten die Gemeindevertreter ihre Entscheidung rückgängig gemacht, nachdem mehr als 1000 Unterschriften von Bürgern vorgelegen hätten. Haalboom ist zuversichtlich, dass der Bürgerentscheid ein Erfolg wird. Die Resonanz im Vorfeld sei entsprechend große gewesen.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare