Kita-Sanierung und Zuschuss für Vereine

Mainhausen - (th) Die Gemeinde Mainhausen will mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung den katholischen Kindergarten Zellhausen energetisch sanieren.

Dies beschloss die Gemeindevertreterversammlung mit einer hauchdünnen Mehrheit der SPD und UWG von einer Stimme (15 zu 14). Zuvor hatte sich CDU-Fraktionsvorsitzender Keller erneut für den Abriss und den Neubau des Kindergartens eingesetzt. In der vorausgegangenen Diskussion prallten die altbekannten Argumente aufeinander: Union und FDP halten die vom Gemeindevorstand ermittelten Neubau-kosten für zu hoch und fürchten, mit viel Geld ein altes Gemäuer nur vorübergehend den heutigen Bedürfnissen anzupassen. SPD-Fraktionschef Gerfelder hielt dagegen, dass selbst der Kindergartenträger, die Pfarrgemeinde, für eine Sanierung und einen Erweiterungsbau plädieren. Es gebe keinen Anlass für einen Neubau. Bürgermeisterin Disser betonte, dass weitere Maßnahmen wie die energetische Sanierung der Bürgerhäuser zu kurz kämen, falls die Gemeinde die zur Verfügung stehenden Gelder des Bundes nur für den nicht notwendigen Neubau beantrage.

Einmütigkeit herrschte im Parlament beim Thema Vereinsförderung: Künftig bezuschusst die Gemeinde Fahrtkosten der Ortsvereine zu überregionalen Veranstaltungen und Wettbewerben mit bis zu 30 Prozent. Jugendgruppen können mit bis zu 50 Prozent aus der Gemeindekasse für Fahrtkosten rechnen.

Einigkeit im Parlament auch beim Thema Halfpipe und Skater-Park für Mainhausener Jugendliche. Allerdings gibt es verschiedene Standortvorschläge der Parteien, so dass eine erneute Beratung in den Ausschüssen erfolgen muss.

Amtlich ist jetzt auch der Bürgermeister-Wahltag in Mainhausen. Gegen die Stimmen der UWG („Zu viele Wahlen an einem Tag“) beschloss die Gemeindevertretung, die Wahl gemeinsam mit der Bundestagswahl am 27. September durchzuführen. Eine eventuell nötige Stichwahl wurde vom Parlament auf Sonntag, 11. Oktober, festgelegt.

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