Handfreien Türöffner

Firma aus Kreis Offenbach mit genialer Idee in der Corona-Krise

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Anfassen war gestern. Mit dem Handfrei-Drücker aus dem Hause Ehmann geht’s kontaktlos.

Corona als Chance nutzen, mit vorhandenen Produktions- und Montagemöglichkeiten einen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten: Das hatte sich die Firma Ehmann aus Mainhausen zum Ziel gesetzt.

  • Eine Firma aus dem Kreis Offenbach hilft in der Corona-Krise
  • Ein innovatives Konzept soll Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen
  • Kitas, Schulen, Gastronomie und Zoos können die Technologie aus Mainhausen einsetzen

Mainhausen (Kreis Offenbach) – Der mittelständische Hersteller von LED-Dimmtechnik und professioneller Stromverteilung mit Sitz an der Bensbruchstraße in Zellhausen verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Elektro- und Schalterindustrie.

Mainhausen (Kreis Offenbach): Innovativer Türöffner soll vor Corona-Infektion schützen

„Wir haben mal geschaut, wie wir mit unseren Bordmitteln die hygienischen Standards verbessern können“, erzählt Inhaber Daniel Platzek. Dank Werkzeugbau und Kunststoffverarbeitung im Hause war die Idee rasch geboren: Ein Türdrücker, der sich in wenigen Minuten an jeder üblichen Klinke montieren lässt, ermöglicht das Öffnen mittels Ellenbogen, Unterarm oder Handgelenk.

„Berühren mit der Hand ist passé. Viren und Bakterien bilden kein Risiko mehr“, sagt Platzek. Unabhängig von der Corona-Krise könne der Handfrei-Türöffner mit dem Namen „clean4health“ (sauber für die Gesundheit) dauerhaft zu höheren Hygienestandards bei Krankheitswellen beitragen.

Mainhausen (Kreis Offenbach): Innovation kann in Gastro aber auch in Kitas eingesetzt werden

Von der Idee bis zur Realisation vergingen kaum mehr als zwei Wochen. „Kurze Entscheidungswege und Flexibilität eines erfahrenen Mittelständlers mit 50 Mitarbeitern“ nennt der Chef als Erfolgsgeheimnis. „Werkzeugbau, Konstruktion, Kunststoffverarbeitung und Vertrieb sowie die ganze Unternehmensgruppe haben gut zusammengearbeitet.“

Zur Bandbreite möglicher Anwender führt Platzek aus: „Das reicht von der Gastronomie über Freizeiteinrichtungen bis zu Kliniken und Arztpraxen, Schulen und Kindergärten.“ Auch für Einkaufszentren oder Messehallen sowie für private Kunden bilde „clean4health“ eine Option, denn: „Seit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind Hygienelösungen in Unternehmen und Institutionen stark gefragt.“

Mainhausen (Kreis Offenbach): Erfindung ist bereits in einem Zoo installiert

Erste Großprojekte haben die Mainhäuser bereits realisiert. „So haben Zoo und Tierpark Berlin ihre sanitären Anlagen vor der Wiedereröffnung damit ausgestattet“, berichtet Platzek. Auch national und international tätige Unternehmen wie Deutsche Bank, Jungheinrich, Trigema und Hessenmetall zählt er zu seiner Kundschaft, ebenso das Franziskanergymnasium in Großkrotzenburg. Derzeit arbeiten die Werkzeugbauer an einem neuen Gerät, um der Nachfrage gerecht zu werden. Damit ließen sich pro Woche mehr als 50 000 Türöffner produzieren.

Pro Stück ist der Endverbraucher mit 12,50 Euro dabei. Erhältlich ist das Produkt in Blau, Weiß, Grün oder Blau – sowohl im Online- als auch im stationären Handel. Es kann bestellt werden über www.clean-4-health.com

Interessierte Vertriebspartner, öffentliche und staatliche Institutionen können sich auch direkt an den Hersteller wenden: Kontakt unter z 06182 9293-0, per E-Mail an die Anschrift c4h@ehmann-gmbh.de oder im Internet. 

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mt 

Auch eine andere Firma aus dem Kreis Offenbach hatte eine zündende Idee. Sie erfand eine hilfreiche Software gegen das Schlangestehen in der Corona-Zeit.

Die Pandemie hat auch im Seniorenheim Aurelius-Hof in Mainhausen (Kreis Offenbach) mehrere Corona-Tote gefordert. Inzwischen schöpft man dort neue Hoffnung.

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