Mainhausen

UWG begrüßt Aus für Bürgerhaus-Pläne: „Könnten schon viel weiter sein“

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Mainhausen begrüßt die Entscheidung, die energetische Sanierung des Bürgerhauses Zellhausen nicht weiterzuverfolgen.

Mainhausen – Erfreut reagierte die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Mainhausen auf die Entscheidung des Gemeindevorstands, die Notbremse zu ziehen und die energetische Sanierung des Bürgerhauses Zellhausen nicht weiter zu verfolgen.

Die Gemeindevertretung hatte im November 2017 beschlossen, das Bürgerhaus für 2,5 Millionen Euro zu sanieren. Mittlerweile räumte der Gemeindevorstand ein, dass die Kosten auf mehr als vier Millionen gestiegen seien.

Vereinsvorsitzender Wolfgang Fritsch weist darauf hin, dass die UWG-Fraktion als einzige gegen die energetische Sanierung gestimmt habe. Schon die ursprünglichen Kosten von 2,5 Millionen Euro seien seiner Meinung nach viel zu hoch im Vergleich zu möglichen Einsparungen.

UWG-Fraktionschef Gerald Wissler forderte die Parlamentarier auf, die Planung zu überdenken und den Rathausneubau vorerst nicht weiter zu verfolgen: „Wenn das Bürgerhaus tatsächlich, wie vom Gemeindevorstand vorgeschlagen, abgerissen wird, können wir nicht einfach weitermachen wie vor zwei Jahren beschlossen.“

Sinnvoller wäre es, erst einen städtebaulichen Plan für das gesamte Gelände zu erstellen. Wissler erinnert daran, dass die UWG genau dies Ende 2016 beantragt habe. „Hätte man zugestimmt, hätten wir ein funktionsfähiges neues Rathaus, und auch beim Bürgerhaus wären wir sehr viel weiter.“ 

mt

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare