Gewerbevereinschef lobt Ex-Bürgermeisterin Disser

„Ausbau des Glasfasernetzes hat Mainhausen zukunftsfähig gemacht“

Die Arbeiten am Mobilfunknetz in Olsberg und den Dörfern laufen dieses Jahr auf Hochtouren. Ernüchterung gab es hingegen für die Grünen in Sachen Klimamaßnahmen.
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Gewerbevereinschef lobt Ex-Bürgermeisterin Disser: „Ausbau des Glasfasernetzes hat Mainhausen zukunftsfähig gemacht“

Gewerbevereins-Vorsitzender Peter Dievernich bedauert, dass die Mainhäuser Bürgermeisterin und „Wirtschaftsfrau“ Ruth Disser wegen ihrer Erkrankung nicht ins Amt zurückkehrt.

Mainhausen – „Neben ihrer Beliebtheit bei den Bürgern genoss sie einen starken Rückhalt in der Wirtschaft. Sie hat die Arbeit im Rathaus transparent gemacht und immer wieder Kontakt zur Wirtschaft gesucht.“

Wie können wir gemeinsam den Wirtschaftsstandort fördern? Das sei ihr Ziel und das des Gewerbevereins bei den Unternehmensbesuchen gewesen, lobt Dievernich. „Es waren ganz einfache, kleine Schritte, die umgesetzt werden konnten, aber den Firmen brachten sie Vorteile.“

Dievernich erinnert sich an ein Beispiel. „Gemeinsam haben wir die Eröffnung des Hainburger Markts besucht. Auf der Rückfahrt hat Disser plötzlich gesagt: Das können wir auch!“ Damit waren die Gewerbemärkte in Mainhausen geboren, „von ihr als Bürgermeisterin unterstützt“.

Peter Dievernich weiter: „Viele Stunden haben wir überlegt, wie sich Badeseen und Campingplatz für die Gemeinde wirtschaftlich besser darstellen und gestalten lassen. Herausgekommen ist der Eigenbetrieb, eine wirtschaftliche Perle, weit über die Grenzen Mainhausens bekannt, verbunden mit der Handschrift Ruth Dissers.“

Auch den vom Gewerbeverein geförderten, von den Bürgern gut angenommenen Wochenmarkt in Zellhausen habe Disser begleitet. „Legendär waren ihre Ausführungen über Arbeit und Zukunft der Gemeinde anlässlich der Gewerbeneujahrsempfänge, die immer so ausgiebig waren, dass sie die vorgesehene Redezeit überschritt.“

Dissers Entscheidung für den Ausbau des Glasfasernetzes habe Mainhausen zukunftsfähig gemacht, meint Dievernich. Indes mahnt er, es sei wichtiger denn je, Mainhausen als Wirtschaftsstandort für den Ostkreis auszubauen und zu repräsentieren. Für die örtliche SPD bedeute das, in der Nachfolgefrage eine Persönlichkeit zu finden, die neben ihrer Verwaltungserfahrung eine hohe Affinität zur Wirtschaft mitbringe. (mt)

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