Gemeinde testet zwei E-Mobile und einen Hybrid

Mainhausen fährt elektrisch

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Bürgermeisterin Ruth Disser, EVO-Vorstandsvorsitzende Heike Heim und ENO-Geschäftsführer Michael Weber (von links) bei der Übergabe der drei Fahrzeuge.  

Mainhausen -  Die Gemeinde Mainhausen hat dieser Tage zwei Elektrofahrzeuge für ihren Fuhrpark von der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) auf Leasing-Basis erhalten.

Mit einer Reichweite von zirka 160 Kilometern sollen die beiden Pkw der Marke VW vor allem für Fahrten zwischen den Ortsteilen Mainflingen und Zellhausen eingesetzt werden. „Mit der Einführung der Elektrofahrzeuge geht Mainhausen einen weiteren und wichtigen Schritt in Sachen Klimaschutz und Umsetzung der Sonnenoffensive Mainhausen“, sagt Bürgermeisterin Ruth Disser und bestätigt, dass in den nächsten Jahren auch durchaus getestet wird, wie elektrisch betriebene Fahrzeuge tatsächlich im Arbeitsalltag funktionieren und zu welchem Zweck sie sich eignen.

Geladen werden die beiden „VW Ups“ an zwei Stromtankstellen, die die EVO in den vergangenen Wochen am Rathaus angebracht hat. Dabei handelt es sich um Ladestationen mit je 3,7 Kilowatt Leistung; sie sind Bestandteil des Leasing-Vertrags. Betankt werden die Fahrzeuge mit Ökostrom, den die Gemeinde von der EVO bezieht. „Nur mit sauberem Strom aus regenerativen Energien ergibt das Thema Elektromobilität erst wirklich Sinn“, meint Heike Heim, Vorstandsvorsitzende der EVO.

Das Leasing vervollständigt ein Hybrid-Fahrzeug der Marke Toyota, das als Vergleich zu den E-Fahrzeugen eingesetzt wird. Das Leasing-Projekt und die Installation der Ladesäulen hat die Energienetze Offenbach GmbH (ENO) umgesetzt, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der EVO. Zu ihren Kernaufgaben zählen Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Verteilernetze inklusive Netz- und Hausanschlüssen. Im Auftrag der EVO ist die ENO auch für das Stromnetz in Mainhausen zuständig. (kd)

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